UniGlobal-Fonds: 03/2019-Bericht, Aktien von Alibaba gekauft - Fondsanalyse


02.05.19 09:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die globalen Aktienmärkte haben ihre Erholungsrally im März fortgesetzt, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniGlobal.

Im Monatsvergleich habe der MSCI World-Index in lokaler Währung um 1,3 Prozent zugelegt. Die US-Börsen hätten ebenso ein erfreuliches Plus verzeichnet. Der marktbreite S&P 500-Index sei um 1,8 Prozent geklettert. Zu den wichtigsten Unterstützungsfaktoren habe die Annäherung im Handelskonflikt zwischen den USA und China gezählt.

Auch Europas Aktienmärkte hätten die Kursgewinne vom Jahresanfang weiter ausbauen können. Der EURO STOXX 50-Index habe 1,6 Prozent gewonnen. An den japanischen Börsen seien im Berichtsmonat Verluste aufgelaufen. Der NIKKEI 225-Index habe 0,8 Prozent abgegeben. Vor allem Sorgen vor einer Eintrübung der globalen Konjunktur hätten das Marktgeschehen belastet.

Im Portfolio seien aufgrund eines weiterhin guten chinesischen Konsumumfelds Aktien der weltweit größten Internet-Handelsplattform Alibaba gekauft worden. Weitere Investitionen hätten beim US-Düngemittelhersteller CF Industries stattgefunden. Aktuelle Daten würden dafür sprechen, dass die Kapazitätsdisziplin in der Branche hoch sei und es zu keiner Ausweitung des Düngerangebots kommen dürfte.

Hinsichtlich der Annährung im Handelskonflikt zwischen den USA und China hätten die Experten auch Zukäufe bei John Deere, dem Weltmarktführer im Bereich Landtechnik getätigt. Vor dem Hintergrund des intakten strukturellen Trends bei Automobilen hätten sie sich zudem bei den Halbleiterherstellern Infineon und Nvidia engagiert. Weitere Käufe hätten beim zweitgrößten US-Händler von Kfz-Ersatzteilen Autozone sowie beim US-Videoanbieter Netflix stattgefunden.

Dagegen hätten die Experten Anteile von PRA Health Sciences veräußert und die frei gewordenen Gelder in IQVIA investiert. Nach der erfolgreichen Markteinführung eines neuen Spiels hätten sich die Experten entschlossen, die Bestände des Computer- und Videospieleproduzenten Electronic Arts zu veräußern. Angesichts der jüngsten Flugzeugabstürze sei zudem der Bestand in Boeing im Portfolio aufgelöst worden.

Die Aktienmärkte dürften in den nächsten Monaten schwankungsanfällig bleiben. Vor allem der Fortgang des Brexit und der Handelskonflikt würden entscheidend bleiben. (Stand vom 31.03.2019) (02.05.2019/fc/a/f)






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