UniEuroRenta Corporates A-Fonds: 11/2017-Bericht, europäische Unternehmensanleihen zweigeteilt - Fondsanalyse


05.01.18 09:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Im November verlief die Entwicklung am europäischen Unternehmensanleihemarkt zweigeteilt, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuroRenta Corporates A Fonds (ISIN LU0117072461 / WKN 940637).

Zunächst sei auf Indexebene (ICE BofA Merrill Lynch Euro Corp.-Index, ER00) ein Jahreshöchststand erreicht worden.

Gleichzeitig seien die Risikoaufschläge (Spreads) auf ein Jahrestief gefallen. Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten und ein kritisches Statement aus der EZB zum Anleiheankaufprogramm hätten dann auch am Unternehmensanleihemarkt für rückläufige Notierungen gesorgt. Der Gesamtmarkt sei mit einem leichten Minus in Höhe von 0,1 Prozent aus dem Handelsmonat gegangen. Die Spreads hätten sich um 2 auf 42 Basispunkte ausgeweitet.

Finanzanleihen hätten sich vergleichsweise gut gehalten. Die Berichtssaison sei weiterhin sehr positiv aufgenommen worden. Politische Einflussfaktoren wie das Scheitern der Koalitionsverhandlungen in Deutschland seien ohne Einfluss geblieben. Der Neuemissionsmarkt sei rege gewesen. Die neuen Anleihen seien für die Anleger zwar weiterhin teuer gewesen, hätten aber im der Platzierung folgenden Sekundärmarkthandel zumeist eine sehr stabile Entwicklung aufgewiesen.

Mit Blick auf das Portfolio seien die Risiken weiterhin betont geblieben. Die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer (Duration) der Portfolioanlagen sei hingegen auf neutralem Niveau geblieben. Die hohe Gewichtung an Bankanleihen habe sich angesichts der im Vergleich zum Gesamtmarkt etwas besseren Entwicklung des Finanzsektors positiv ausgewirkt. Ebenso habe sich die Zurückhaltung gegenüber den Bereichen Gesundheit und Telekommunikation als vorteilhaft gezeigt. Etwas weniger günstig entwickelte sich hingegen unser Engagement im Bereich des Immobiliensektors, so die Experten von Union Investment. Einige Dispositionen seien zudem wieder am Primärmarkt durchgeführt worden.

Auf Einzeltitelebene hätten sich die Experten an den Neuemissionen von Autoroute Paris-Rhin-Rhone, Société Générale, BASF und Telefónica beteiligt. Im Gegenzug hätten sie sich von Papieren der Unternehmen Unitymedia, Telekom Austria und Magma getrennt.

Die wirtschaftliche Lage stelle sich weltweit günstig dar. Der synchrone Wirtschaftsaufschwung bei moderater Inflation unterstütze Kreditrisiken. Die Experten von Union Investment erwarten im Dezember leicht sinkende Renditeaufschläge und werden ihre Positionierung beibehalten. (Stand vom 30.11.2017) (05.01.2018/fc/a/f)






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