UniEuroRenta Corporates A-Fonds: 03/2018-Bericht, Steigende Risikoprämien am Unternehmensanleihemarkt - Fondsanalyse


02.05.18 09:00
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die im März zu verzeichnende erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten und die Unsicherheit der Anleger spiegelten sich am Unternehmensanleihemarkt in steigenden Risikoprämien (Asset Swap Spreads) wider, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuroRenta Corporates A Fonds (ISIN LU0117072461 / WKN 940637).

Auf Indexebene (ICE BofA Merrill Lynch Euro Corporate-Index, ER00) hätten die Risikoprämien (Spreads) von 39 auf 53 Basispunkte angezogen. Die Spreadausweitung habe sich über alle Untersektoren hinweg vollzogen. Leichte Verluste habe auch das hochverzinsliche Segment (High Yield, ICE BofA Merrill Lynch HEAG-Index) verbucht. Die Spreadausweitung dort habe bei etwas mehr als 20 Basispunkten gelegen. Belastend habe auch der Primärmarkt gewirkt. Zeitweise habe ein hohes Angebot an neuen Unternehmensanleihen bei gleichzeitig steigender Risikoaversion zu einem Abverkauf geführt.

Unterstützend hätten hingegen fundamentale Faktoren wie ein stabiles globales Wachstumsumfeld und die derzeit moderate Inflationsentwicklung gewirkt. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe zudem im Vergleich zu den Staatsanleihen das Ankaufvolumen an Unternehmenspapieren nur moderat vermindert.

Der Fonds habe sich im März nicht dem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld entziehen können, was zu einer leicht negativen Wertentwicklung geführt habe. Vor allem habe sich im Berichtsmonat die höhere Gewichtung von Nachrangpapieren, die auf Gesamtmarktebene mit einem leichten Minus aus dem Handelsmonat gegangen sei, belastend ausgewirkt.

Am Primärmarkt, der zahlreiche Neuemissionen zu verkraften hatte, nahmen die Experten von Union Investment an einigen ausgesuchten Platzierungen teil. Sie hätten Papiere der AXA, Richemond, Renault, Chubb, Prologis, Goldman Sachs, Crédit Agricole und Gecina gezeichnet. Vor allem AXA und Richemond hätten sich sehr erfreulich entwickeln können. Zum Teil haben die Experten von Union Investment die Papiere unter der Mitnahme von Gewinnen wieder veräußert. Weitere Dispositionen hätten den Verkauf einer Anleihe von General Electric umfasst, die aufgrund eines höheren Renditeaufschlags in einen Credit Default Swap (CDS) des Emittenten ersetzt worden sei. Zudem seien die in US-Dollar und Britischem Pfund gehaltenen Anleihebestände aufgrund steigender Kosten für die Devisenabsicherung reduziert worden.

Die Experten von Union Investment erwarten für die kommenden Wochen eine Beruhigung am Unternehmensanleihemarkt, die fundamentale Lage stellt sich positiv dar. (Stand vom 31.03.2018) (02.05.2018/fc/a/f)





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