UniEuroAspirant A-Fonds: 03/2019-Bericht, Portfolio offensiver ausgerichtet - Fondsanalyse


16.04.19 11:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die osteuropäischen Märkte blicken trotz eingetrübter Wirtschaftsdaten aus der Eurozone auf einen freundlichen Handelsmonat zurück, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuroAspirant A.

Die schwachen Konjunkturdaten aus dem Euroraum und zurückhaltende Notenbanken hätten die Rezessionsängste mit der Folge bekräftigt, dass insbesondere bonitätsstarke Rentenpapiere gefragt gewesen seien. Bundesanleihen hätten teilweise bis in den zehnjährigen Bereich negativ rentiert. Die dennoch stabile Makrolage in Osteuropa und eine gedämpfte Risikoaversion habe indes auch bei Schuldverschreibungen aus Polen, Ungarn und Tschechien zu Kursgewinnen geführt. Kroatien habe eine Ratingheraufstufung erhalten und sei damit in den Investment Grade Bereich gelangt.

Auf der Währungsseite habe der Russische Rubel um 1,8 Prozent gegenüber dem Euro aufgewertet. Gestiegene Ölpreise hätten die Währung des flächenmäßig größten Landes unterstützt. Auf der anderen Seite habe der Ungarische Forint 1,7 Prozent gegenüber der Gemeinschaftswährung verloren. Die Zentralbank habe zwar den Einlagesatz um 10 Basispunkte erhöht, jedoch gleichzeitig zurückhaltende Signale entsendet, die angesichts einer steigenden Kerninflationsrate vom Markt negativ aufgenommen worden seien. In der Türkei sei die Volatilität im Vorfeld der Lokalwahlen Ende März angestiegen. Sowohl die Lokalwährungspapiere als auch die Landeswährung seien stark unter Druck geraten. Im dreijährigen Laufzeitenbereich sei der Renditeanstieg mit über 500 Basispunkten am stärksten ausgefallen.

Im Fonds seien im Wesentlichen die Duration und das Risiko erhöht worden. Die mittlere Kapitalbindungsdauer hätten die Experten unter anderem durch den Zukauf von langlaufenden Unternehmensanleihen ausgebaut. Durch den Erwerb von Hartwährungsanleihen aus Russland, Rumänien und der Türkei hätten sie das Portfolio offensiver ausgerichtet. Ergänzend dazu seien derivative Positionen mit Gewinnmitnahmen geschlossen worden.

Das Umfeld für Schwellenländeranlagen bleibe herausfordernd. Aktuell würden sich die aufstrebenden Volkswirtschaften im Spannungsfeld verhaltener Wirtschaftsdaten und deutlich vorsichtigerer Notenbanken befinden. Eine weitere Abkühlung der globalen Konjunktur und länderspezifische Themen würden als entscheidende Risikofaktoren gelten. (Stand vom 31.03.2019) (16.04.2019/fc/a/f)






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