UniEM Global A-Fonds: 08/2018-Bericht, Anpassungen auf Einzeltitelebene in geringem Umfang vorgenommen


14.09.18 12:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Aktienmärkte der Schwellenländer standen im August erneut unter Druck, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEM Global A.

Zudem hätten sich nahezu alle Währungen in den Emerging Markets mit teilweise deutlichen Abwertungstendenzen konfrontiert gesehen, insbesondere in der Türkei und in Argentinien. Die Erwartung einer Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie das Risiko weiterer US-Sanktionen gegenüber Russland und dem Iran hätten belastet. Der MSCI Emerging Markets-Index habe im Berichtszeitraum 2,9 Prozent auf US-Dollar-Basis eingebüßt, wobei etwas mehr als zwei Prozent auf die Schwäche der Schwellenländerwährungen zurückzuführen gewesen sei.

Aus regionaler Sicht habe sich die Region Asien (-1,0 Prozent in US-Dollar) als relativ robust erwiesen. Die Schwäche der Börsenplätze in China habe durch Kursgewinne in einer Reihe von anderen asiatischen Staaten (unter anderem in Indien und Südkorea) kompensiert werden können.

In der Region EMEA (-7,9 Prozent in US-Dollar) habe sich der türkische Leitindex aufgrund der starken Abwertung der Türkischen Lira in freiem Fall befunden. Darüber hinaus hätten auch Russland und Südafrika spürbar unter Druck gestanden. Mit Blick auf die Region Lateinamerika (-8,8 Prozent in US-Dollar) habe Brasilien auf der Verliererseite gestanden, aber auch Mexiko habe sich trotz NAFTA-Einigung mit den USA negativ entwickelt.

Auf Einzeltitelebene seien in den vergangenen Wochen nur in geringem Umfang Anpassungen im Fonds vorgenommen worden. In China hätten die Experten den Kursverfall des Automobiltitels Brilliance (Kooperationspartner von BMW in China) und des Kasinobetreibers Wynn Macau genutzt, um Zukäufe zu tätigen.

Das globale Konjunkturumfeld erweise sich nach wie vor als robust. Allerdings hätten die bereits implementierten Strafzölle durch die US-Administration und die entsprechenden Gegenmaßen durch China zu einer Wachstumsverlangsamung des globalen Welthandels geführt. Mit einer Stimmungsverbesserung an den Aktienmärkten der Emerging Markets sei daher erst im Falle einer De-Eskalation bei den handelspolitischen Spannungen zu rechnen. (Stand vom 31.08.2018) (14.09.2018/fc/a/f)





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