UniEM Global A-Fonds: 03/2019-Bericht, Bestände in griechischen Banken ausgebaut - Fondsanalyse


17.04.19 13:00
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Aktien aus den Schwellenländern konnten im März weitere Kursfortschritte erzielen und gewannen, gemessen am MSCI Emerging Markets-Index, in lokaler Währung 1,3 Prozent, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEM Global A.

Zu den wichtigsten Unterstützungsfaktoren habe die Annäherung im Handelskonflikt zwischen den USA und China gezählt. Im Berichtsmonat habe sich nach einer Reihe gegenseitiger Besuche von Offiziellen abgezeichnet, dass ein Abkommen Ende April unterzeichnet werden könnte. Dann solle der chinesische Premier Xi Jinping sein US-Pendant Donald Trump in Florida besuchen. Auch die Abkehr von der straffen Geldpolitik in den USA habe die Schwellenländer-Kapitalmärkte unterstützt. Nach ihrer Sitzung im März habe die US-Notenbank Federal Reserve verkündet, dass sie im Jahr 2019 die Zinsen aller Voraussicht nach konstant halten werde und darüber hinaus ihre Bilanz perspektivisch nicht weiter abbauen werde.

Im Fonds hätten die Experten die Bestände in griechischen Banken aufgrund der Möglichkeit einer staatlich gestützten, beschleunigten Entschuldung ausgebaut. Da sie das Risiko für eine Verschärfung der Russland-Sanktionen als gering eingestuft hätten, hätten die Experten die Russland-Position wieder erhöht. In diesem Zuge seien beispielsweise Aktien der Sberbank erworben worden. Daneben seien Aktien des taiwanesischen Fahrradherstellers Merida und des Mikroelektronik-Spezialisten Chipbond gekauft worden.

Die koreanische Regierung habe ihre vormals sehr restriktive Politik gegenüber Banken geändert, weshalb die Experten die Position in der Shinhan Financial Group erhöht hätten. Der chinesische Aktienmarkt habe einen starken Jahresstart gezeigt. Da die Experten weniger kurzfristiges Potenzial gesehen hätten, hätten sie ihre Position verringert. Zudem seien die Brasilien-Bestände taktisch reduziert worden. Der brasilianische Aktienmarkt habe sich in den vergangenen neun Monaten hervorragend entwickelt.

Der Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China bleibe einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die Schwellenländer-Börsen in den kommenden Wochen. Auch der Fortgang der US-Geldpolitik werde für die Aktienmärkte entscheidend sein. (Stand vom 31.03.2019) (17.04.2019/fc/a/f)





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