UniDividendenAss A-Fonds: 08/2018-Bericht, Anteile an TUI deutlich reduziert - Fondsanalyse


12.09.18 13:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Europäische Aktien haben im August Kursverluste verzeichnet, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniDividendenAss A.

Der EURO STOXX 50-Index habe 3,8 Prozent nachgegeben, der marktbreite STOXX Europe 600-Index habe einen Abschlag von 2,4 Prozent verbucht.

Unter Druck seien die Sektoren Energie und Materials, insbesondere Minenwerte geraten. Letztere seien vor allem von den schwelenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China belastet worden. Während die Experten ihre Anteile bei Minenwerten bereits stark abgebaut hätten, würden sie bei Energietiteln weiterhin Chancen sehen.

Nachdem der Handelskonflikt insbesondere zum Monatsbeginn auf den Notierungen gelastet habe, hätten im weiteren Verlauf des Berichtszeitraums geopolitische Spannungen zu einer merklichen Eintrübung der Risikofreude am Kapitalmarkt geführt. Angesichts der Inhaftierung des US-Priesters Brunson hätten sich die Spannungen zwischen US-Präsident Trump und dem türkischen Machthaber Erdogan aufgeschaukelt. Es sei zu deutlichen Turbulenzen am türkischen Währungsmarkt gekommen, die schließlich auch andere Assetklassen in Mitleidenschaft gezogen hätten.

Die Berichtssaison zum zweiten Quartal 2018 sei für Europas Konzerne indes gut verlaufen. Rund die Hälfte der Unternehmen hätten beim Gewinnwachstum besser abgeschnitten, als von Analysten erwartet.

Italienische Aktien hätten sich schlechter als der Gesamtmarkt entwickelt, nachdem Befürchtungen aufgekommen seien, dass die Regierung im Zuge der anstehenden Haushaltsverhandlungen auf Konfrontationskurs mit der Europäischen Union gehen könnte. Der FTSE MIB Index habe im Berichtszeitraum 8,8 Prozent nachgegeben.

Im Berichtsmonat hätten die Experten ihre Anteile an TUI deutlich reduziert. Des Weiteren hätten sie nach zuletzt enttäuschender Wertentwicklung ihr Engagement in den Telekommunikationsunternehmen Drillisch und Elisa abgebaut. Im Sektor Finanzen hätten die Experten Titel von KBC und Generali verkauft. Dagegen seien Aktien der Deutschen Post, Schneider Electric, Mondi und Wärtsilä erworben worden. Die Experten hätten sich im Bereich Energie von Anteilen an Total und Galp getrennt und stattdessen Titel von Repsol aufgenommen.

Die konjunkturellen Rahmenbedingungen seien unverändert gut, allerdings bleibe die Anfälligkeit der Aktienmärkte für exogene Störfeuer hoch. (Stand vom 31.08.2018) (12.09.2018/fc/a/f)





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