UniCommodities-Fonds: 07/2018-Bericht, auf eine bessere Wertentwicklung von Industriemetallen gesetzt - Fondsanalyse


04.09.18 08:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Dem schwachen Juni folgte ein noch schwächerer Juli, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniCommodities.

Gemessen am MS RADAR Index ex Agrar habe sich insgesamt ein Minus von 4,1 Prozent ergeben. Die größten Verluste hätten Industriemetalle hinnehmen müssen. Der Sektor habe auf Monatssicht fast sieben Prozent an Wert verloren.

Die Nachfrage nach Rohöl sei derzeit hoch. Abgesehen von Saudi-Arabien hätten die OPEC-Staaten kaum Möglichkeiten einer Produktionsausweitung. Eigentlich ein gutes Umfeld für weiter feste Notierungen. Nachrichten bezüglich einer auch nur leicht besseren Ölversorgung hätten wider Erwarten einen stark negativen Einfluss auf den Energiesektor gehabt.

Als belastend habe sich auch erwiesen, dass sich US-Präsident Trump gesprächsbereit mit dem iranischen Staatspräsidenten Rohani gezeigt habe. Zuletzt hätten die USA den Iran stark sanktioniert. Für den größten Tagesverlust bei Brent-Öl seit zweieinhalb Jahren habe aber die zwischenzeitliche Nachricht gesorgt, dass ein wichtiger Hafen in Libyen wieder geöffnet und dem Markt demnächst 800.000 Barrel Rohöl täglich mehr zur Verfügung gestellt werden könnten.

Die anhaltenden Diskussionen und sich immer wieder verschärfenden Handelsbeschränkungen würden zunehmend auf dem Welthandel lasten. Wichtige Frühindikatoren in Asien, wie etwa die Umfragewerte unter den Einkaufsmanagern, hätten sich weiter abgeschwächt. Hierunter hätten insbesondere Industriemetalle gelitten. Die größten Verluste hätten Blei und Zink hinnehmen müssen.

Gold habe den vierten Monat in Folge eingebüßt. In Euro gerechnet sei der Preis sogar auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren gefallen. Das sei insofern bemerkenswert, als dass die Inflationsraten zuletzt weiter gestiegen seien. In den USA habe die Teuerung auf das höchste Niveau seit sechseinhalb Jahren angezogen. Dem stünden allerdings hohe Abflüsse aus börsengehandelten Fonds (ETFs) gegenüber. Gerade in den USA würden sich viele Anleger angesichts einer Rendite von inzwischen knapp drei Prozent für zehnjährige Staatsanleihen aus dem Edelmetall verabschieden.

Das Fondsmanagement habe im Juli auf eine bessere Wertentwicklung von Industriemetallen im Vergleich zum Gesamtmarkt gesetzt. Auch wenn sich dies zunächst nicht ausgezahlt habe, wollten die Experten dennoch an der Position festhalten. Die fundamentalen Daten würden für steigende Preise sprechen. (Stand vom 31.07.2018) (04.09.2018/fc/a/f)






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