UniCommodities-Fonds: 04/2019-Bericht, erfolgreich auf weiter steigende Ölpreise gesetzt - Fondsanalyse


03.06.19 13:48
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Rohstoffe waren auch im April gefragt und legten, gemessen am MS RADAR Index ex Agrar, um 0,8 Prozent zu, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniCommodities (ISIN LU0249045476 / WKN A0JJ57).

Die größten Gewinne seien abermals im Energiesektor erzielt worden. Die Ankündigung der US-Regierung, die bislang geltenden Ausnahmen von den Iran-Sanktionen Anfang Mai nicht zu verlängern, habe für einen deutlichen Preissprung beim Rohöl gesorgt. Brent habe kurzzeitig über der Marke von 75 US-Dollar je Barrel und damit auf dem höchsten Stand seit sechs Monaten gehandelt.

Zuletzt hätten die iranischen Ölexporte bei 1,3 Millionen Barrel pro Tag gelegen. Würden diese wie von den USA gewünscht vollständig wegfallen, würde sich das derzeitige Defizit am Ölmarkt deutlich ausweiten. Die USA würden darauf setzen, dass Saudi-Arabien und andere Anbieter im Gegenzug ihre Förderungen erhöhen würden. Saudi-Arabien produziere derzeit pro Tag deutlich weniger als es laut Kürzungsabkommen dürfte.

Zu den großen Verlierern hätten erneut Industriemetalle gezählt, allen voran Nickel mit einem Minus von knapp sechs Prozent. In China würden sich die Edelstahlvorräte nahe des Rekordhochs bewegen. Für die Industrienationen erwarte der Weltstahlverband in diesem Jahr sogar nur ein Wachstum von 0,3 Prozent. In den USA lasse der Fiskalimpuls nach und die EU kämpfe mit einem sich verschlechternden Handelsumfeld. Darüber hinaus verringere sich die Bauaktivität in Japan und in Südkorea werde der Immobilienmarkt zunehmend stärker reguliert. Ein Lichtblick sei Indien, wo Infrastrukturmaßnahmen die Stahlnachfrage unterstützen würden.

Edelmetalle hätten sehr heterogen gehandelt. Gold habe leicht an Wert verloren, da sich Finanzanleger zurückgehalten hätten. Dies habe sich in fallenden ETF-Beständen bemerkbar gemacht. Auch die Nachfrage nach Münzen sei verhalten gewesen. Platin habe hingegen fast fünf Prozent zugelegt und damit seinen seit Jahresbeginn anhaltenden Aufwärtstrend fortgesetzt. Der Preisunterschied zu Palladium habe sich damit wieder verringert - auch deshalb, weil Palladium rund zwei Prozent eingebüßt habe.

Das zuletzt wieder positive Bild des Fondsmanagements habe sich im April bestätigt. Die Experten hätten erfolgreich auf weiter steigende Ölpreise gesetzt. Sie seien mittelfristig weiterhin positiv gestimmt, vor allen Dingen für den Energiesektor sowie für die Einzelrohstoffe Platin und Nickel. (Stand vom 30.04.2019) (03.06.2019/fc/a/f)





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