UniCommodities-Fonds: 03/2019-Bericht, Profite von der Preiskorrektur bei Palladium - Fondsanalyse


08.05.19 11:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Rohstoffsektor zeigte sich im März wesentlich heterogener als in den Vormonaten, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniCommodities (ISIN LU0249045476 / WKN A0JJ57).

Einige Rohstoffe hätten ihren positiven Trend fortsetzen können, bei anderen sei es hingegen zu einer Korrektur gekommen. In den Wochen zuvor sei die Wertentwicklung noch nahezu durchweg aufwärts gerichtet gewesen. Während Industrie- und Edelmetalle in Summe leichte Einbußen hätten hinnehmen müssen, hätten Energierohstoffe weiter zugelegt.

Öl der Sorte Brent habe sich der Marke von 70 US-Dollar pro Barrel angenähert und den Monat mit einem Jahreshoch beendet. Einerseits sei diese positive Wertentwicklung noch immer das Ergebnis einer Gegenbewegung nach den starken Verlusten im vierten Quartal 2018. Andererseits verdeutliche es auch, dass die Förderkürzungen der OPEC ihre Wirkung entfalten würden. Hinzu seien die Produktionsausfälle in Venezuela und dem Iran gekommen.

Schwache Wirtschaftsdaten und anhaltende Konjunktursorgen seien in den Kursen von Industriemetallen weitgehend eingepreist. Vielfach seien die Preise im März daher auf der Stelle getreten. Eine Ausnahme hätten Zink und Blei dargestellt, deren Wertentwicklung (Zink +6,6 Prozent und Blei -6,7 Prozent) sehr unterschiedlich ausgefallen sei. In beiden Fällen seien Prognosen über das zukünftige Angebots- / Nachfrageverhältnis kurstreibend gewesen. Experten würden bei Zink in diesem Jahr ein noch größeres Marktdefizit sehen. Bei Blei dürfte das Angebot hingegen größer sein als die Nachfrage. Die Batterienachfrage nehme zwar weiter zu, gefragt seien derzeit aber eher die leistungsfähigeren Nickel-Modelle als die klassischen Blei-Batterien.

Edelmetalle hätten fast fünf Prozent eingebüßt. Hierfür sei vor allem die Korrektur bei Palladium verantwortlich gewesen (minus zehn Prozent). Das Metall sei zuvor stark gestiegen.

Gemessen am MS RADAR Index ex Agrar hätten Rohstoffe im März 1,7 Prozent an Wert verloren. Aufgrund der guten Fundamentaldaten dürfte sich der Preisanstieg bei Energierohstoffen fortsetzen.

Das Fondsmanagement habe zuletzt erfolgreich auf weiter steigende Preise von Brent-Öl, Nickel und Platin gesetzt. Darüber hinaus hätten die Experten auch von der Preiskorrektur bei Palladium profitiert. Die Experten seien mittelfristig weiterhin positiv gestimmt, vor allen Dingen für den Energiesektor sowie für die Einzelrohstoffe Platin und Nickel. (Stand vom 31.03.2019) (08.05.2019/fc/a/f)






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