UniCommodities-Fonds: 02/2019-Bericht, erfolgreich auf Preiserhöhungen im Energie- und Industriemetallsektor gesetzt


03.04.19 10:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Im Februar konnten Rohstoffe an die gute Wertentwicklung aus dem Vormonat anknüpfen, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniCommodities (ISIN LU0249045476 / WKN A0JJ57).

Die größten Zuwächse hätten abermals Energierohstoffe mit einem Anstieg um knapp sieben Prozent verbucht. Öl der Sorte Brent habe um vier Prozent zugelegt, da Saudi-Arabien weitere Produktionskürzungen für März angekündigt habe. Zudem seien weitere Schritte in der zweiten Jahreshälfte denkbar. Darüber hinaus seien in den USA zuletzt die Lagerbestände unerwartet gesunken. Üblicherweise finde zu dieser Jahreszeit ein Lageraufbau statt.

Auch die Ölimporte seien geringer ausgefallen. Die Raffinerien am Golf von Mexiko seien darauf ausgelegt, Schweröl zu verarbeiten. Das komme vor allem aus Venezuela. Doch die dortige Regierungskrise habe die Ausfuhren verringert. Den größten Preisanstieg habe es mit 19 Prozent bei Benzin gegeben. Zuletzt seien dort die Gewinnmargen für die Weiterverarbeitung auf das niedrigste Niveau seit 2010 gefallen, sodass nun eine Gegenbewegung erfolgt sei.

Trotz schwacher Konjunkturdaten aus China hätten auch Industriemetalle zugelegt und von der höheren Risikobereitschaft der Anleger und der Suche nach zyklischen Werten profitiert. Kupfer habe sich um fast sieben Prozent verbessert. Der Preis für Aluminium sei hingegen auf der Stelle getreten. Das Angebot sei derzeit hoch, obwohl die Produktion zurückgegangen sei. Gerüchten zufolge habe ein großer russischer Produzent nach Lagerkapazitäten gesucht.

Im Edelmetallsektor habe Palladium seine Rally mit einem Zuwachs von zwölf Prozent fortgesetzt. Die Nachfrage aus der Autoindustrie sei aufgrund strengerer Emissionsbedingungen weiterhin groß. Marktexperten würden für 2019 ein noch höheres Angebotsdefizit als 2018 erwarten. Platin habe sechs Prozent zugelegt, obwohl die Nachfrage wegen der Dieselproblematik abgenommen habe und sich gleichzeitig das Angebot wegen eines immer höheren Recyclinganteils erhöht habe. Gemessen am MS RADAR Index ex Agrar hätten Rohstoffe im Februar 4,9 Prozent an Wert gewonnen.

Das Fondsmanagement habe im Februar erfolgreich auf Preiserhöhungen im Energie- und Industriemetallsektor gesetzt. Darüber hinaus habe sich in Nickel und Platin ausgezahlt.

Aufgrund der guten Fundamentaldaten dürfte sich der Preisanstieg bei Energierohstoffen fortsetzen. (Stand vom 28.02.2019) (03.04.2019/fc/a/f)





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