Top Dividend Fonds: Dividendenaktien bieten attraktive und stabile Erträge - Fondsanalyse


17.04.19 11:00
Monega

Köln (www.fondscheck.de) - Andreas Jacobs, Portfolio-Manager bei der Performance Swiss AG und Berater des von Monega verwalteten Top Dividend Fonds (ISIN DE000A14N7Y3 / WKN A14N7Y), erläutert, warum Dividendenaktien mehr Stabilität in die Geldanlage bringen können.

Die Dividendensaison stehe wieder vor der Tür und Aktienanleger dürften sich freuen: Analystenschätzungen zufolge werde die Ausschüttungssumme nach dem vergangenen Boom-Jahr erneut steigen. Allein die 30 im Deutschen Aktienindex notierten Konzerne würden in dieser Saison zusammen rund 38 Milliarden Euro an ihre Anleger ausschütten. Das wäre noch einmal etwa eine Milliarde mehr als im vergangenen Jahr und erneut ein Rekordwert.

Auf der Suche nach attraktiven Aktien würden Anleger häufig vergessen, Dividenden in ihr Kalkül einzubeziehen. Viele Anleger sähen in Dividenden oft nur "nettes Beiwerk" - eine Fehleinschätzung. Zahlreiche Studien würden belegen, dass Dividenden die Performance von Aktienanlagen positiv beeinflussen würden. So stamme rund die Hälfte des Gesamtertrages einer Aktienanlage im langfristigen Durchschnitt aus Dividendenzahlungen. Die langfristig durchschnittliche Dividendenrendite in Deutschland betrage beispielsweise 3,24 Prozent. Aktuell liege sie sogar bei 3,87 Prozent. Angesichts der Erträge, die sich aktuell mit Festgeldanlagen oder Rentenpapieren erzielen lassen würden, seien solche Durchschnittswerte schon beeindruckend.

Dass dividendenstarke Substanzwerte nicht nur den Vorteil regelmäßiger und in der Regel beständig steigender Ausschüttungen aufweisen würden, sondern sich auch dämpfend bei Kurskorrekturen auswirken könnten, hätten Anleger zuletzt im Dezember 2018 eindrucksvoll beobachten können: Während der MSCI World Aktienindex Ende letzten Jahres zwischenzeitlich bis zu 12 Prozent nachgegeben habe, hätten gut gemanagte Dividendenfonds wie der Top Dividend nur einen Rückgang von ca. 6 Prozent hinnehmen müssen. Sie hätten damit den Rückschlag deutlich besser abfedern können. Auch an der nachfolgenden Erholungsphase hätten Dividendenfonds gut partizipieren können.

In Boomphasen stünden an den Börsen häufig wachstumsstarke Tech-Werte im Mittelpunkt des Interesses. Unternehmen, die Dividenden zahlen würden, würden dann gern als "Old School" bezeichnet. Doch dieses Vorurteil sei nicht nur kurzsichtig, es sei auch unberechtigt, denn Dividendenaktien seien durchaus Renditetreiber. Sie hätten in der Vergangenheit über sehr lange Zeitreihen bewiesen, dass sie höhere Kursgewinne hätten erzielen können als Aktien, bei denen keine Dividende gezahlt, gekürzt oder gestrichen worden sei. Eine Untersuchung aus den USA belege diesen Zusammenhang für die letzten 50 Jahre sehr eindrucksvoll: Während dividendenzahlende Aktien in diesem Zeitraum eine Rendite von 9 Prozent p.a. erwirtschaftet hätten, hätten Aktien, die keine Dividenden zahlen würden, lediglich 2,4 Prozent p.a. erzielt. Aktien, deren Dividende gekürzt worden sei, würden sogar eine negative Rendite von -0,5 Prozent p.a. aufweisen.

Anleger sollten aber nicht der Versuchung erliegen, sich einen oder mehrere Top-Dividendenzahler im Hinblick auf eine attraktive Ausschüttung ins Depot zu legen. Wie bei allen Anlagestrategien sei es auch bei Dividendenwerten sinnvoll, den Grundsatz der Risikostreuung nicht aus den Augen zu verlieren. Sehr gut gehe dies zum Beispiel mit einem Fonds, der wie der weltweit anlegende Top Dividend idealerweise auch noch ein Dachfonds sei. So würden für den Fonds die aussichtsreichsten Dividendenfonds selektiert, die erfolgreichsten Fondsmanager und Managementstile ausgesucht und die Allokation regelmäßig angepasst. Der Top Dividend gehöre zu den Fonds, die von unabhängigen Finanzberatern am häufigsten empfohlen werde. (17.04.2019/fc/a/f)





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