Templeton Global Climate Change Fund: Investitionen in den Klimaschutz - Investitionen in die Zukunft - Fondsanalyse


08.04.19 08:30
Franklin Templeton

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Jahr für Jahr steigen die Treibhausgas-Emissionen, und noch immer werden fossile Brennstoffe abgebaut und verfeuert. Der Klimawandel wird zur Bedrohung der Zukunft. Es wird Zeit zu handeln! Mit dem Templeton Global Climate Change Fund können Anleger einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, so die Experten von Franklin Templeton.

Seit einigen Wochen würden jeden Freitag tausende von Schülern weltweit für den Klimaschutz demonstrieren. Bekannt sei diese Bewegung unter dem Namen Friday for Future oder auch Klimastreik. Vorbild dieser Aktion sei die schwedische Schülerin Greta Thunberg. Thunberg kämpfe schon länger in ihrem Heimatland für eine konsequente Klimapolitik. Doch spätestens durch ihren Auftritt auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos habe die Sechzehnjährige auch internationale Berühmtheit erreicht.

Durch ihre Proteste möchten die Schüler Politiker auf klimapolitische Missstände aufmerksam machen und zum Handeln bewegen. Zu den wichtigsten Zielen der Aktivisten würden unter anderem die Reduzierung des Abbaus fossiler Brennstoffe im Rahmen einer Energiewende, die Abschaffung von Subventionen für fossile Energieerzeugung, die Steigerung von Investitionen in erneuerbare Energien und der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs gehören.

Unterstützung würden die Schüler neben einigen Politikern inzwischen auch vermehrt aus der Wissenschaft erhalten. Immer mehr Experten sähen in der Friday-for-Future-Bewegung einen Weckruf zur rechten Zeit. Dass der Mensch Einfluss auf den Klimawandel habe, lasse sich kaum noch wegdiskutieren. Nun seien in erster Linie die Politik und die Industrie gefragt, einen Beitrag gegen die globale Erwärmung zu leisten. Aber auch Anleger und Investoren könnten mit ihrem Verhalten und ihren Entscheidungen die Zukunft des blauen Planeten mitgestalten.

Für Anleger, die ihr Erspartes gerne nachhaltig und verantwortlich investieren möchten, könnte der Templeton Global Climate Change Fund ein interessantes Produkt sein. Es handle sich hierbei um einen weltweit anlegenden Aktienfonds mit einem diversifizierten Portfolio, das nach Klimaschutzzielen ausgerichtet sei.

Klimaschutz und positive Renditen seien zwei Punkte, die sich nicht gegenseitig ausschließen würden - ganz im Gegenteil. Unternehmen, die Lösungen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel anbieten und ihr Geschäftsmodell widerstandsfähig gegen dessen Folgen machen würden, sollten einen langfristigen Wettbewerbsvorteil haben, welcher sich irgendwann auch im zugehörigen Aktienkurs widerspiegeln könne.

Das Fondsmanagement um den Lead-Fondsmanager Dylan Ball identifiziere mögliche Kaufkandidaten mittels ausführlicher Analysen zum Klimawandel in Kombination mit dem bewährten fundamentalen Templeton-Bottom-up-Research. Im ersten Schritt werde ein globales Aktienuniversum nach Unternehmen gescreent, welche Lösungen für den Klimawandel anbieten, ihren Beitrag zur Erderwärmung in Geschäft, Produkten und Dienstleistungen verringern oder über eine geringe Kohlenstoff- und Ressourcenintensität verfügen würden. Anhand von Kennzahlen, die Bezug auf den Klimawandel nähmen, werde eine erste Vorauswahl getroffen.

Anschließend werde mittels fundamentaler Analyse der Beitrag zum Klimawandel bewertet. So würden beispielsweise die Nettoemissionen und die Ressourcenintensität untersucht sowie die Auswirkungen der Klimaschutzmaßnahmen auf den langfristigen Unternehmenswert - inwieweit profitiere das Unternehmen von den geplanten und umgesetzten Klimalösungen. Aber auch eine klassische Fundamentalanalyse mit Fokussierung auf die Bilanzkennzahlen, die Konkurrenz und das Wachstumspotenzial fehle natürlich nicht. In Kombination mit Templetons langfristiger Sichtweise sollten so frühzeitig neue Lösungen und Unternehmen im Wandel identifiziert werden.

Das finale Portfolio des Templeton Global Climate Change Fund sei breit diversifiziert und decke verschiedene Regionen und Sektoren ab. Aktuell sei der Fonds in den Bereichen Industrie, IT, Finanzwesen und Gesundheitswesen am stärksten gewichtet.

Eine der größten Positionen und ein gutes Beispiel für einen Strukturwandel sei Ørsted. Der dänische Energiekonzern habe die Wärmeerzeugung aus Öl und Erdgas nahezu vollständig aufgegeben und sei mittlerweile landesweit einer der führenden Betreiber von Offshore-Windparks.

Durch eine Diversifizierung über den Umweltbereich hinaus solle ein optimales Ergebnis bei Risiko und Ertrag angestrebt werden. Im Durchschnitt setze sich der Fonds aus 40 bis 60 Unternehmen zusammen.

Das Portfolio werde regelmäßig überwacht und die einzelnen Positionen würden bei Bedarf angepasst. Erfülle beispielsweise ein Unternehmen nicht mehr die ursprünglichen Klimawandelkriterien oder es ändere sich etwas grundsätzlich an der Investmentthese, werde die jeweilige Aktie verkauft. Dasselbe gelte auch für Titel, die ihren prognostizierten Wert erreicht hätten, oder wenn ein anderes Unternehmen größeres Potenzial verspreche. (Ausgabe 87 vom April 2019) (08.04.2019/fc/a/f)





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