Templeton Emerging Markets Dynamic Income Fund: Ein Fonds, zwei Anlageklassen - Fondsanalyse


08.07.20 09:30
Franklin Templeton

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Templeton Emerging Markets Dynamic Income Fund (ISIN LU0608807516 / WKN A1JJKN, A acc EUR) investiert gleichzeitig in Aktien und Anleihen, so die Experten von Franklin Templeton.

Hiermit eigne er sich besonders gut für Anleger, die in ein diversifiziertes Schwellenländer-Portfolio investieren möchten.

In den meisten Depots von Privatanlegern sei der Anteil an Schwellenländerinvestments deutlich unterrepräsentiert. Viele würden fürchten, dass vor allem Aktien aus diesen Regionen im Vergleich zu Industrieländeraktien eine höhere Volatilität aufweisen würden. Dabei bedeute ein Engagement in Schwellenländer-Unternehmen nicht automatisch mehr Risiken im Depot. In den letzten Jahren sei das Verhältnis zwischen Chancen und Risiko des MSCI EM Index im Vergleich zu europäischen (EURO STOXX 50) oder deutschen Unternehmen (DAX) sogar ausgewogener, da immer mehr europäische Unternehmen von den Absatzmärkten in den Schwellenländern abhängig seien. Zudem nehme die Bedeutung der Schwellenländer immer mehr zu. Anleger, die Schwellenländer in ihren Depots untergewichten würden, würden somit auf die Chance verzichten, an diesem Wachstum zu partizipieren.

Für Anleger, die das Potenzial der Schwellenländer sähen, aber reine Aktieninvestments scheuen würden, biete sich eine aktiv gemanagte Mischung aus Aktien und Renten an. Zusätzlich könne solch ein ausgewogenes Portfolio die Schwankung verringern. Mit dem Templeton Emerging Markets Dynamic Income Fund biete Franklin Templeton eine Komplettlösung für Schwellenländer an. Anleger hätten so mit nur einem Produkt Zugriff auf das gesamte Anlagenspektrum in den am schnellsten wachsenden Regionen der Welt.

Der Fonds investiere normalerweise mindestens 25% seines Vermögens in Aktien der Schwellenländer und mindestens 25% in Schuldverschreibungen. Das Portfoliomanagement verfolge eine taktische, dynamische Anlagestrategie, d.h. wie hoch letztlich die Aktien- und Anleihenallokation sei, hänge davon ab, wie die relative Attraktivität der betreffenden Anlageklasse bewertet werde. Mittel- bis langfristig sollten auf diese Weise attraktive Renditen und beständige Erträge erwirtschaftet werden. Für Anleger, die Wert auf regelmäßige Ausschüttungen legen würden, biete Franklin Templeton eine eigene Anteilsklasse an. Gerade in unruhigen Zeiten könnten Ausschüttungen, bestehend aus Dividenden und Zinsen, ein interessanter Depotbaustein sein.

Für die Titelauswahl würden verschiedene Research- und Analyseansätze kombiniert. Um mögliche Kaufkandidaten für das Anleihenportfolio ausfindig zu machen, würden in einem ersten Schritt unter anderem fundierte Länderanalysen durchgeführt sowie makroökonomische Modelle aufgesetzt. Im Anschluss nehme das Portfoliomanagementteam die drei potenziellen Alpha-Faktoren Zinsstrukturkurve, Währung und Schuldtitel genauer unter die Lupe. Für den Portfolioaufbau würden die Titel mittels Value-at-Risk-Analyse, verschiedenen Szenario- und Stresstests, Korrelationsanalyse sowie Liquiditätsanalyse einer finalen Prüfung unterzogen.

Wenn unsere Experten dank lokaler Einblicke, kombiniert mit globalen Perspektiven, attraktive Branchen und Sektoren ausgemacht haben, werden mittels eines hauseigenen, rigorosen Bottom-up-Prozesses infrage kommende Aktien analysiert, so die Experten von Franklin Templeton. Am Ende dieser Vorgehensweise stehe ein researchgesteuertes Portfolio aus 70 bis 100 Aktien, von denen das Portfoliomanagement stark überzeugt sei.

Welche Anlageklasse am Ende wie hoch gewichtet werde, basiere auf quantitativer und qualitativer Analyse. Eine wichtige Rolle würden beispielsweise Makro-Einschätzungen, Top-down-Bewertungen, Fundamentaldaten, Bottom-up-Bewertungen sowie Volatilität und Korrelation spielen.

Regelmäßig werde das Risiko in den Anleihen- und Aktienportfolios sowie im gesamten Fondsportfolio überprüft. Hierfür finde eine fortlaufende Überwachung wichtiger Risikokennzahlen wie z.B. Volatilität und Tracking Error statt. Bei Bedarf könne das Portfolio auch mit den entsprechenden Instrumenten abgesichert werden.

Nach dem Ausbruch des Coronavirus würden sich jetzt viele Regierungen auf die Rückkehr zur Normalität konzentrieren. Für die USA und China bedeute dies, dass die Aufmerksamkeit wieder vermehrt auf den Handelskonflikt gelenkt werde. Ungeachtet der Bedenken des Marktes hinsichtlich eines möglichen Zusammenbruchs des "Phase Eins"-Handelsabkommens erwarte das Fondsmanagement, dass beide Parteien auf die Erfüllung der Verpflichtungen hinarbeiten würden.

Obwohl die Regierungen weltweit beispiellose fiskalische und monetäre Stimulierungsmaßnahmen ergriffen hätten, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auszugleichen, sei der genaue Zeitpunkt einer Erholung ungewiss. Für 2020 werde daher in den meisten Ländern und Sektoren mit einer Herabstufung der Unternehmensgewinne gerechnet. Die Bewertung der EM-Aktien im Vergleich zu den entwickelten Märkten erscheine dem Portfoliomanagementteam dennoch attraktiv.

In den nächsten Wochen und Monaten bleibe es entscheidend, selektiv vorzugehen. Schwellenländer, die vor der Krise in einer stärkeren fundamentalen Verfassung gewesen seien, könnten im Allgemeinen den erheblichen wirtschaftlichen Gegenwind leichter überstehen. Zudem seien nach dem Einbruch der globalen Nachfrage die Aussichten von binnenwirtschaftlich orientierten Volkswirtschaften vergleichsweise besser als bei von außen abhängigen Volkswirtschaften. Umso wichtiger sei es daher für Anleger, dass der Templeton Emerging Markets Dynamic Income Fund aktiv gemanagt werde und erfahrene, lokal ansässige Teams das Fondsmanagement bei ihren Anlageentscheidungen unterstützen würden. (Ausgabe 102 vom Juli 2020) (08.07.2020/fc/a/f)





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