Templeton Asian Growth Fund: In Asiens Wachstum investieren - Fondsanalyse


06.07.18 14:58
Franklin Templeton

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Asien (ohne Japan) gehört weltweit zu den Regionen mit dem größten Wirtschaftswachstum. Mit dem Templeton Asian Growth Fund können Anleger an den Aktienkursentwicklungen dort ansässiger Unternehmen partizipieren, so die Experten von Franklin Templeton.

In den letzten Monaten hätten sich die asiatischen Märkte (MSCI All Country Asia ex-Japan Index) etwas schlechter entwickelt als die weltweiten Aktienmärkte (MSCI World Index). Unter anderem hätten die zunehmenden Spannungen im Handel zwischen den USA und China sowie ein stärkerer US-Dollar auf die Stimmung zahlreicher Anleger gedrückt.

Trotz dieser Belastungen könnten die Aussichten für Asien weiterhin positiv sein. So mache beispielsweise das historische Treffen zwischen den USA und Nordkorea Hoffnung. Ferner könnte der bereits erwähnte Handelsstreit Chinas Bemühungen zur Öffnung seiner Wirtschaft beschleunigen - ähnlich wie dies bei den jüngsten Finanzreformen zu beobachten gewesen sei - und Verbesserungen für die verarbeitende Industrie und die Dienstleistungsbranche des Landes mit sich bringen.

Insgesamt betrachtet seien die Fundamentaldaten von vielen Schwellenländeraktien weiterhin attraktiv und einige Länder Asiens (ohne Japan) würden zu den dynamischsten und am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt gehören. Die jüngsten Rückschläge könnten interessierte Anleger somit als Kaufgelegenheit sehen. Mit dem Templeton Asian Growth Fund könnten Anleger langfristig an der Entwicklung der asiatischen Aktienmärkte partizipieren.

Am 1. Februar 2018 habe Franklin Templeton seine Templeton Emerging Markets Group (TEMG) und die auf Schwellenmarktaktien spezialisierten Teams von Franklin Local Asset Management (LAM) on ein Team, dem Franklin Templeton Emerging Markets Equity zusammengeführt. Das neue Team umfasse mehr als 80 Anlageexperten aus 20 Ländern, darunter über 40 in Asien ansässige Investment-Experten.

Diese Änderung habe auch Auswirkungen auf den Templeton Asian Growth Fund. So nehme Sukumar Rajah seit Februar die Funktion als leitender Portfoliomanager für die Templeton-Asian-Growth-Strategie ein.

Anleger des Templeton Asian Growth Fund müssten keinen Strategiewechsel aufgrund des neuen Portfoliomanagements fürchten. Die Anlagephilosophie mit ihren drei Grundsätzen bleibe unverändert: Value-Orientierung, Geduld und ein Bottom-up-Ansatz. Das Fondsmanagement verfolge auch weiterhin eine ganzheitliche Sichtweise in Bezug auf Value, die bei der Beurteilung von Nachhaltigkeit, Qualität und, in gewissem Maße, auch Wachstum über einfache Kennzahlen hinausgehe.

Während das Portfoliomanagement die Stärken der Strategie beibehalte, werde das Anlageverfahren weiterentwickelt. Das heiße, die eigenen Research-Aktivitäten würden gestärkt, der Portfolioaufbau optimiert, die Risikosteuerung verbessert (mit einem an der Auswahl einzelner Aktien ausgerichteten Risiko-Rendite-Profil) und der Fokus auf Unternehmen mit internen Wertschöpfungstreibern gelegt.

Außerdem würden Rajah und sein Team bei der gesamten Neupositionierung ein ausgewogenes Verhältnis zwischen strukturellen Treibern und kurz- bis mittelfristigen Katalysatoren anstreben, um die Wertschöpfung für die Anleger zu maximieren.

Nichtsdestotrotz habe es ein paar Änderungen gegeben, die sich positiv ausgewirkt hätten.

Das Engagement des Portfolios in IT-Titeln habe sich seit Beginn des Jahres 2018 mehr als verdreifacht, was zu einer erheblichen Reduzierung der Untergewichtung in diesem Sektor geführt habe. Das Fondsmanagement habe die aktuelle Marktvolatilität genutzt, um die IT-Allokation zu stärken. So sei beispielsweise das Engagement bei Alibaba, Samsung Electronics und Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) erhöht worden. Zudem werde weiterhin nach Kaufgelegenheiten Ausschau gehalten.

Im Energiesektor seien dagegen Gewinne mitgenommen und Positionen in Unternehmen wie Yanzhou Coal Mining, Inner Mongolia Yitai Coal und PTT verringert bzw. ganz aufgelöst worden. Dadurch sei die Übergewichtung des Portfolios in diesem Sektor verringert worden. Sollten die noch verbleibenden Titel im Portfolio von einem in naher Zukunft möglichen Energiepreisanstieg profitieren, sei geplant, das Engagement in Energietiteln weiter zurückzufahren.
Langfristig sehe das Fondsmanagement in den Bereichen Konsum und transformative Technologien Potenzial. Zahlreiche Unternehmen dürften von der zunehmenden Marktdurchdringung in Asien profitieren, wo eine junge und wachsende Mittelschicht mehr Geld für Waren und Dienstleistungen ausgebe. Darüber hinaus würden nach der Befriedigung der Grundbedürfnisse in der Regel weitere Wünsche folgen. Eine Entwicklung, die sich auch positiv auf den Onlinehandel auswirken sollte. Des Weiteren würden Technologien für eine neue Mobilität für Umwälzungen in verschiedenen Branchen sorgen, wobei viele asiatische Unternehmen grundlegende Autosoftware, Komponenten und vieles mehr produzieren würden.

Der Templeton Asian Growth Fund folge einem disziplinierten Bottom-up-Fundamentalansatz, um gut geführte Unternehmen mit attraktiven Bewertungen, starkem Wachstumspotenzial und nachhaltigen Cashflows ausfindig zu machen. Er könnte somit für Anleger interessant sein, die an das Wachstumspotenzial Asiens sowie die möglicherweise daraus entstehenden Chancen glauben würden.

Chancen:

- Nutzung des langfristigen Ertragspotenzials der asiatischen Region (ohne Japan, Australien und Neuseeland); Investition in eine der bislang wirtschaftlich dynamischsten Regionen der Welt.
- Breite Streuung über verschiedene Branchen und Unternehmensgrößen.
- Templeton Emerging Markets Team: Der Pionier bei Aktienanlagen in Schwellenländern mit über 20 Jahren Erfahrung.
- Lokale Präsenz in den bedeutendsten Schwellenländern mit rund 100 Teammitgliedern in 18 Ländern.

Risiken:

- Der Fonds investiere vornehmlich in Aktien von Unternehmen, die in Asien ihren Firmensitz hätten oder dort in erheblichem Maße geschäftlich tätig seien. Die Schwellenmärkte unterlägen erheblichen Kursbewegungen, häufig in stärkerem Ausmaß als die weltweiten Aktienmärkte. Aufgrund dessen könnten die Wertentwicklung oder etwaige Erträge des Fonds während relativ kurzer Zeiträume erheblich schwanken und unter Umständen zum Kapitalverlust Ihrer Anlage führen.
- Weitere Risiken von erheblicher Relevanz seien: Währungsrisiko, Schwellenmarktrisiko, Liquiditätsrisiko, Betriebliches Risiko.
- Die Experten würden zusätzlich auf die detaillierte Beschreibung der mit der Anlagepolitik des Fonds verbundenen Risiken verweisen, die in den 'Wesentlichen Anlegerinformationen' (KIID) sowie im Abschnitt 'Risikoabwägungen' des aktuellen Verkaufsprospektes aufgeführt würden. (Ausgabe vom 05.07.2018) (06.07.2018/fc/a/f)





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