T. Rowe Emerging Markets Equity Fund: Emerging Markets bieten immer noch gute Einstiegsgelegenheiten


03.01.18 09:30
T. Rowe Price

Baltimore (www.fondscheck.de) - Im vergangenen Jahr haben viele Schwellenländer eine hervorragende Performance abgeliefert, so die Experten von T. Rowe Price.

"Wir gehen davon aus, dass der Trend auch 2018 anhält. Die Emerging Markets sind heute weitaus stabiler als noch vor ein paar Jahren", sage Gonzalo Pángaro, Portfoliomanager des T. Rowe Emerging Markets Equity Fund (ISIN LU1438968890 / WKN A2ANJC) bei T. Rowe Price. Viele dieser Märkte hätten seiner Ansicht nach sinnvolle wirtschaftliche und politische Reformen eingeleitet. Weiterhin seien frühere Sicherheitslücken wie etwa große Leistungsbilanzdefizite und niedrige inflationsbereinigte Zinssätze in vielen Regionen geschlossen worden. "Auch wenn Schwellenländer angesichts der guten Performance relativ hoch bewertet sind - sie bleiben im Vergleich zu den entwickelten Ländern für Investoren immer noch sehr attraktiv", so Pángaro.

Das weltweit starke Wirtschaftswachstum habe auch die fundamentale Lage der Unternehmen in den Schwellenländern Auftrieb gegeben. "Der Konjunkturschub ermöglicht weitere Unternehmensgewinne. Darüber hinaus gehen die Firmen wichtige Schritte, um die Kosten zu kontrollieren und die Gewinnmargen zu erhöhen", erläutere Pángaro. Der Experte verweise zudem darauf, dass die Unternehmen durch ihre disziplinierten Investitionen ihre Cashflows verbessern würden, was wiederum zu Dividendenerhöhungen bei Aktien aus den Emerging Markets führe. "Gemessen am Kurs/Gewinn-Verhältnis schneiden die Emerging Markets gegenüber den Industrieländern immer noch überdurchschnittlich ab."

Schwellenländer in Südostasien seien bei der Umsetzung von Reformen und bei der Korrektur fundamentaler Ungleichgewichte wegweisend, insbesondere Indien und Indonesien. Das stabile Wirtschaftswachstum in China zeige, dass auch in den anderen asiatischen Schwellenländern ein nachhaltiger Aufwärtstrend möglich sei. Die prosperierende Volkswirtschaft trage im Reich der Mitte zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Menschen und zum Abbau der staatlichen Schulden bei. Als Risiko für die fernasiatische Region sehe er hingegen die geopolitischen Spannungen in Nordkorea.

Neben den asiatischen Schwellenländern seien zudem einige Länder in Lateinamerika interessant. Ein Grund dafür sehe er in den politischen, investorenfreundlichen Reformen, wie beispielsweise in Argentinien und Brasilien. So hätten die Strukturreformen, die Michel Temer, seit Mitte 2016 Präsident Brasiliens, auf den Weg gebracht habe, eine positive Wirkung gezeigt: "Die beeindruckende Rally und die außerordentliche wirtschaftliche Erholung des Landes sprechen für sich", bemerke Pángaro. Hinsichtlich der Aussichten für Mexiko bleibe man hingegen etwas vorsichtiger. Zum einen gebe es noch Unsicherheiten über den Status des künftigen Freihandelsabkommens mit den USA. Zu anderen könnte ein möglicher Sieg des linken Kandidaten Andrés Manuel López Obrador bei den Präsidentschaftswahlen im Juli 2018 für schlechte Börsenstimmung sorgen.

Durch aktives Portfoliomanagement sei es laut den Experten von T. Rowe Price in den Emerging Markts sowohl bei Aktien als auch bei Anleihen in diesem Jahr möglich, gut geführte Unternehmen zu finden, die Investoren überdurchschnittliche Renditen bringen könnten. (03.01.2018/fc/a/f)





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