Sauren Global Defensiv-Fonds: 01/2020-Bericht, Wertminderung von 0,1% - Fondsanalyse


13.02.20 09:30
Sauren

Köln (www.fondscheck.de) - Der Januar war insbesondere in der zweiten Monatshälfte aufgrund der Furcht vor negativen Auswirkungen des Corona-Virus auf die Wachstumsperspektiven der Weltwirtschaft von steigender Risikoaversion der Marktteilnehmer geprägt, so die Experten von Sauren im Kommentar zum Sauren Global Defensiv.

Für fundamental agierende Fondsmanager sei dies grundsätzlich ein schwieriges Umfeld gewesen. Der Sauren Global Defensiv A habe im Januar eine leichte Wertminderung in Höhe von 0,1% verzeichnet.

Die Rentenmärkte seien im Januar von der Nachfrage nach Anleihen hoher Bonität geprägt gewesen, was zu sinkenden Zinsen und Kursgewinnen geführt habe. In Deutschland sei die Umlaufrendite von -0,23% auf -0,42% zurückgegangen. Der REX Performanceindex sei um 0,8% angestiegen. In den USA sei die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe von 1,92% auf 1,51% gefallen. Neben Staatsanleihen hoher Bonität hätten auch Unternehmensanleihen Kursgewinne aufgewiesen, während das Segment der Hochzinsanleihen nur marginale Wertzuwächse verzeichnet habe.

Unter den flexiblen Rentenfonds des Portfolios habe der Jupiter Dynamic Bond mit einer Wertsteigerung in Höhe von 2,3% herausgestochen. Der von Ariel Bezalel verwaltete Fonds habe dabei insbesondere von Kursgewinnen langlaufender US-Staatsanleihen profitiert. Dagegen habe der von Laurent Kenigswald verwaltete, auf Hochzinsanleihen ausgerichtete Butler Credit Opportunities UCITS Fund einen Wertrückgang in Höhe von 0,3% verzeichnet.

Bei den Absolute-Return-Fonds habe es im Januar nahezu ebenso viele Fonds mit positivem Ergebnis wie Fonds mit negativem Ergebnis gegeben. Unter den aktienorientierten Fonds hätten sich der von Guy Rushton verwaltete Polar UK Absolute Equity Fund mit einer Wertsteigerung in Höhe von 3,5% sowie der von David Tovey verwaltete BlackRock European Absolute Return Fund mit einem Wertzuwachs in Höhe von 2,3% sehr erfreulich entwickelt.

Drei aktienorientierte Absolute-Return-Fonds hätten sehr deutliche Verluste hinzunehmen gehabt. Hier sei insbesondere der von James Hanbury verwaltete Odey Absolute Return Fund (ISIN GB00B55NGR79 / WKN A1XFLJ) zu nennen, welcher im Januar nach dem hohen Wertzuwachs im Vormonat um 5,6% nachgegeben habe.

Unter den rentenorientierten Absolute-Return-Fonds habe der von Polina Kurdyavko verantwortete BlueBay Emerging Market Unconstrained Bond Fund mit einer Wertsteigerung in Höhe von 1,2% erfreut.

Das Segment der Global Macro Fonds habe sich im Januar insgesamt negativ entwickelt. Der von Vince Feng und Will Li verwaltete KLS Arete Macro Fund habe unter den durch das Corona-Virus verursachten Unsicherheiten gelitten und sei um 4,8% gefallen. Der von Crispin Odey verantwortete Odey Swan Fund habe sogar einen Wertrückgang in Höhe von 8,4% aufgewiesen. Der von Mark Dowding verwaltete BlueBay Global Sovereign Opportunities Fund habe 1,7% verloren. Der von Bruno Crastes und Vincent Chailley verantwortete, ebenfalls vornehmlich auf die Renten- und Währungsmärkte ausgerichtete H2O Adagio habe den Monat nahezu unverändert abgeschlossen. (Stand vom 31.01.2020) (13.02.2020/fc/a/f)






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