Sauren Absolute Return-Fonds: 12/2018-Bericht, Wertminderung von 0,7% - Fondsanalyse


14.01.19 10:00
Sauren

Köln (www.fondscheck.de) - Im Dezember waren die Marktteilnehmer auf die Wahrnehmung potenzieller politischer und ökonomischer Risiken fokussiert, so die Experten von Sauren im Kommentar zum Sauren Absolute Return.

Im Vordergrund hätten insbesondere die Unsicherheiten hinsichtlich der weltweiten ökonomischen Wachstumsperspektiven, der Politik und der Notenbankpolitik in den USA sowie des Brexit gestanden. Die internationalen Aktienmärkte hätten auf breiter Basis deutlich nachgegeben. An den Rentenmärkten habe ein herausforderndes Umfeld mit unterschiedlichen Entwicklungen in einzelnen Segmenten vorgeherrscht.

Der Sauren Absolute Return habe im Dezember eine Wertminderung in Höhe von 0,7% hinzunehmen gehabt. Das Jahr 2018 habe der Sauren Absolute Return mit einem leichten Wertrückgang in Höhe von 0,2% abgeschlossen, womit sich der Dachfonds in Anbetracht der Marktgegebenheiten sehr gut habe behaupten können.

Die aktienorientierten Absolute-Return-Fonds des Portfolios hätten sich in Anbetracht der ausgeprägten Verluste an den Aktienmärkten gut behaupten können. Einige Fonds hätten sogar einen moderaten Wertzuwachs erwirtschaftet. So hätten der von Moni Sternbach verantwortete Man GLG European Mid-Cap Equity Alternative Fund (ISIN IE00BWBSF561 / WKN A2AFB4) sowie der von Stephen Moore verwaltete Artemis US Absolute Return Fund jeweils um 0,1% zugelegt. Eine deutliche Wertminderung habe der von James Hanbury verantwortete Odey Absolute Return Fund (ISIN GB00B55NGR79 / WKN A1XFLJ) verbucht, welcher aufgrund signifikanter Verluste einiger hoch gewichteter Einzelpositionen um 7,4% nachgegeben habe.

Im Bereich der rentenorientierten Absolute-Return-Fonds habe der Gladwyne Absolute Credit (ISIN LU1107506500 / WKN A14NVQ) einen deutlichen Wertrückgang in Höhe von 5,6% verzeichnet. Der von Barend Pennings verwaltete Fonds habe dabei insbesondere unter der nachteiligen Entwicklung einer im Portfolio berücksichtigten Spezialsituation gelitten.

Der zweite auf Credit-Strategien ausgerichtete Absolute-Return-Fonds habe dagegen im Dezember einen erfreulichen Wertzuwachs in Höhe von 0,6% erwirtschaftet. Der von Filippo Lanza mit einem Multi-Strategy-Ansatz verwaltete Numen Credit Fund (ISIN IE00BC9ZL398 / WKN A1W3JQ) sei im Dezember verkauft worden.

Im Segment der Global Macro Fonds habe der von Mark Dowding verantwortete BlueBay Global Sovereign Opportunities Fund (ISIN LU1799623902 / WKN A2JR2J) einen Wertrückgang in Höhe von 3,4% verbucht. Wiederum erfreulich habe sich der von Bruno Crastes und Vincent Chailley verwaltete H2O Allegro entwickelt, welcher einen Wertzuwachs in Höhe von 6,2% erzielt habe. Auch der von Crispin Odey verwaltete Odey Swan Fund (ISIN IE00B988MM46 / WKN A1T59R) habe ein positives Ergebnis geliefert und um 2,4% zugelegt.

Die Experten von Sauren hätten im Dezember einen zweiten Event Driven Fonds in das Portfolio aufgenommen, nachdem sie sich von der verfolgten Anlagestrategie und der Expertise des Fondsmanagers überzeugt hätten. Der Fonds verfolge ohne wesentliches Marktrisiko eine Merger Arbitrage Strategie mit schwerpunktmäßiger Ausrichtung auf Übernahmekonstellationen bei US-amerikanischen Unternehmen und habe in der Vergangenheit ein attraktives Ertrags/Risiko-Verhältnis aufgewiesen. (Ausgabe Dezember 2018) (14.01.2019/fc/a/f)






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