SKAGEN m2 Fonds: Attraktive Anlagechancen bei Immobilienaktien trotz Corona-Beben


19.05.20 09:30
SKAGEN Funds

Stavanger (www.fondscheck.de) - Trotz der weitreichenden Auswirkungen der von der Corona-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Verwerfungen bleiben unserer Meinung nach die Aussichten für den globalen Immobilienmarkt nach wie vor positiv, so Michael Gobitschek, Portfolio Manager, SKAGEN m2 bei SKAGEN Funds.

Schließlich bestünden die fundamentalen Megatrends der Urbanisierung und der demografischen Entwicklung weiter fort. Die Renditeaussichten könnten nach der Korrektur sogar noch attraktiver ausfallen. Das Corona-Virus könne aus Sicht der Experten von SKAGEN Funds dazu beitragen, langfristige Trends zu beschleunigen, und werde die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern eher vergrößern.

Der im April in vielen Ländern der Welt herrschende Shutdown habe die Nutzung von Immobilien stark verändert und damit auch ihre traditionelle Rolle für Investoren als sonst sicherer Hafen in Zeiten von Marktvolatilität. Üblicherweise seien Investitionen in Immobilien kapitalintensiv und oft kreditfinanziert - beide Faktoren hätten sich in der derzeitigen Krise nachteilig auf die Bewertungen ausgewirkt und die Unsicherheit genährt, ob Refinanzierungen und Verkäufe wie geplant stattfinden könnten.

Die Immobilienmärkte hätten seit Jahresbeginn in Asien, Europa und den USA auf Euro-Basis rund 20 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Dabei zeige sich eine starke Polarisierung zwischen den verschiedenen Nutzungsarten von Immobilien: Zwischen dem Segment mit der besten Performance (Rechenzentren) und dem mit der schlechtesten (regionale Einkaufszentren) liege ein Renditeunterschied von mehr als 70 Prozent. Auch Bürogebäude, Gesundheitseinrichtungen und Herbergen hätten eher schlecht abgeschnitten.

Auch wenn es schwer falle, noch mitten in der anhaltenden Krise genaue Vorhersagen zu treffen, so sei doch davon auszugehen, dass Logistik und Lager an Bedeutung gewinnen würden. Die Pandemie habe den Wunsch nach lokaleren Lieferketten und Waren aufkommen lassen. Auch hätten mehr Kunden Erfahrungen mit Online-Shops gemacht und würden wohl weiterhin mehr im Internet bestellen. Zudem dürfte das Arbeiten von Zuhause trotz Lockerungen von vielen fortgesetzt werden, was die Nachfrage nach Rechenzentren - wie im Übrigen auch das Online-Shopping - weiter hoch halten werde.

Die offensichtlichen Verlierer seien Einkaufszentren, deren Niedergang sich weiter beschleunigen dürfte. Das Gastgewerbe dürfte im Zusammenhang mit der schrumpfenden Wirtschaftsleistung weiter in Mitleidenschaft gezogen werden, besonders durch den Rückgang von Geschäfts- und Urlaubsreisen. Im Bereich der Büroimmobilien dürften die Auswirkungen gemischt ausfallen: Einerseits sei denkbar, dass Büros wieder großzügiger gestaltet würden, andererseits könnten Unternehmen ihre Bürofläche reduzieren, wenn mehr Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten würden. Der Trend zu einer gesunden Arbeitsumgebung dürfte weiter zunehmen und so zusätzliche Investitionen erfordern, beispielsweise in Luftreinigungsanlagen.

Der aktiv gemanagte Immobilienaktienfonds SKAGEN m2, der kürzlich von Lipper als bester globaler Immobilienaktienfonds über drei und über fünf Jahre ausgezeichnet worden sei, berücksichtige die genannten Risiken und Chancen bei der Portfoliokonstruktion. So habe sich der Fonds im ersten Quartal 2020 von Hotels und Einkaufszentren getrennt und meide hochverschuldete Unternehmen, da Liquidität gerade jetzt ein wichtiger Performance-Faktor sei.

Erwartungsgemäß seien die besten Performance-Beiträge im ersten Quartal von Rechenzentren, wie Equinix und Keihanshin Building, und Wohnungsvermietern, wie Kojamo und LEG Immobilien gekommen. Beide Unternehmen würden über starke wiederkehrende Ertragsprofile verfügen. Insgesamt umfasse das konzentrierte Portfolio des SKAGEN m2 rund 32 Unternehmen aus mehr als zwölf Ländern, die neun Sektoren abdecken würden. (19.05.2020/fc/a/f)






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