SKAGEN Kon-Tiki Fonds: Schwellenländer bieten weiter Alpha-Chancen - Fondsanalyse


16.08.19 11:00
SKAGEN Funds

Stavanger (www.fondscheck.de) - Unbestritten lasten die aktuellen Handelskonflikte auf dem weltweiten Wirtschaftswachstum, so Cathrine Gether, Portfoliomanagerin des auf Schwellenländer spezialisierten Aktienfonds SKAGEN Kon-Tiki von SKAGEN Funds.

Trotzdem würden Schwellenländer nach wie vor eine deutlich höhere Wachstumsdynamik aufweisen als die entwickelten Märkte. Laut Zahlen der OECD werde für dieses und nächstes Jahr in den Entwicklungsländern eine BIP-Steigerung von 4,3 Prozent bzw. 4,6 Prozent erwartet. Für die entwickelten Länder dagegen jeweils nur von 1,8 Prozent.

Richtig sei aber auch, dass es in den Schwellenländern nach wie vor große Unterschiede gebe und es daher entscheidend darauf ankomme, Anlagen nach Branchen und Regionen sehr sorgfältig auszuwählen. Unser unbeschränktes Mandat im SKAGEN Kon-Tiki bietet uns die Flexibilität und beste Möglichkeiten, unabhängig von Sektor- und Länderzuordnungen in die Unternehmen zu investieren, bei denen wir die besten Chancen für Wertzuwächse sehen, so Cathrine Gether von SKAGEN Funds weiter.

Der SKAGEN Kon-Tiki weise derzeit mit seinem Übergewicht in koreanischen Aktien die größten Abweichungen zum Vergleichsindex MSCI EM auf. Sie würden 24 Prozent des Fondsvolumens ausmachen, im Vergleich zu 12 Prozent im Index. Die größte Position mit 8,4 Prozent entfalle auf Samsung Electronics. Das Unternehmen zeige weiterhin eine beeindruckende finanzielle Performance und gute Renditen für die Aktionäre, werde aber im Vergleich zu seinen globalen Wettbewerbern mit einem deutlichen Abschlag bewertet.

Ein weiteres Beispiel sei Hyundai Motor (4,5% Gewichtung): Der Autobauer habe sich eine Charta für gute Unternehmensführung gegeben sowie Maßnahmen zur Dividendenerhöhung und einer Vereinfachung der Unternehmensstruktur ergriffen. Gute Investitionsmöglichkeiten würden sich Investoren in Korea über Vorzugsaktien bieten, die typischerweise 20 bis 60 Prozent unter dem Wert der Stammaktien gehandelt würden. Aktuell sähen die Experten von SKAGEN Funds den attraktivsten Rabatt bei LG Electronics (3,7% Gewichtung), wo sie eine Steigerung des Aktienkurses von bis zu 140 Prozent für möglich halten würden.

Es zeige sich also, dass sich eine intensive Analyse der Unternehmen lohne, um solche ausfindig zu machen, die noch unterbewertet seien und ihre eigene Entwicklung in der Hand hätten. Diese würden Cathrine Gethers Meinung nach auch in der Lage sein, möglichen Auswirkungen der Handelskonflikte Stand zu halten. (16.08.2019/fc/a/f)





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