PGIM Jennison Global Equity Opportunities Fund: Wachstumswerte brauchen keine brummende Wirtschaft


18.11.21 15:19
PGIM Investments

Newark (www.fondscheck.de) - Wir erleben zurzeit ein schwieriges Marktumfeld, so Mark Baribeau, Portfoliomanager des PGIM Jennison Global Equity Opportunities Fund bei PGIM Investments.

Das Wiederaufleben der Delta-Variante, die Ankündigung der US-Notenbank, die Zinsen früher als von den Märkten erwartet anzuheben, und hohe Inflationsdaten aufgrund anhaltender Probleme in der Lieferkette sowie höherer Rohstoffpreise hätten die Märkte vor Herausforderungen gestellt. Viele Anleger würden sich fragen, ob diese Bedingungen die seit März 2020 laufende Rally der Wachstumsaktien zum Stillstand bringen würden.

Die jüngste Haltung der US-Notenbank habe die Anleger veranlasst, ihre Erwartungen an die künftige Geldmenge und das Wirtschaftswachstum zu dämpfen. Vor diesem Hintergrund würden Unternehmen mit einer hohen Eigenkapitalrendite, einem ausgeprägten Free Cash-Flow und einem Geschäftsmodell mit geringem Kapitaleinsatz wahrscheinlich besser abschneiden als Unternehmen, die gezwungen seien, höhere Kosten zu tragen, die die Rentabilität dämpfen würden. Anders gesagt: Wachstumswerte würden keine brummende Wirtschaft brauchen, um zu wachsen. Dadurch seien sie attraktiver, wenn das BIP und das Wachstum der Unternehmensgewinne wieder auf das Trendniveau vor der Pandemie zurückkehren würden.

Die besten Wachstumschancen würden die Experten nach wie vor in jenen Bereichen sehen, die in den letzten 18 Monaten Marktführerschaft definiert und Gewinnwachstum gefördert hätten. Zwar seien viele Pandemiegewinner aufgrund schwieriger finanzieller Jahresvergleiche mit kurzfristigem Gegenwind für die Aktienkurse konfrontiert. Dennoch seien die Experten der Meinung, dass die Entwicklungen der letzten 18 Monate Trends im Verhalten von Verbrauchern und Unternehmen beschleunigt hätten, die einen Wachstumsschub in diesen Bereichen bewirken würden. Dieser dürfte noch einige Zeit anhalten - Beispiele hierfür seien:

- Direct-to-Consumer-Modelle: Immer mehr Unternehmen würden den Großhandelsvertrieb umgehen und zu Direct-to-Consumer (DTC)-Geschäftsmodellen übergehen, um Flexibilität und Preiskontrolle zu gewinnen, die Verbrauchernachfrage besser zu erfüllen und die Rentabilität zu steigern

- Technologie als Wegbereiter: Plattformen, die Online-Transaktionen erleichtern oder verstärken würden, würden mit der zunehmenden Verbreitung von E-Commerce und DTC-Geschäftsmodellen immer wichtiger. Der digitale Zahlungsverkehr sei einer der spannendsten Wachstumsbereiche, die die Experten derzeit beobachten würden. Er profitiere von einem enormen Anstieg der Nachfrage und einer Ausweitung der Online- und Offline-Anwendungen.

- Die digitale Transformation der Unternehmen. Die Pandemie habe die Nachfrage nach Unternehmenstechnologien angekurbelt. Die Experten hätten beobachten können, dass die Beschleunigung der Einführung auch im Jahr 2021 anhalte. Während die digitale Transformation des Unternehmens noch in den Kinderschuhen stecke, hätten jene Cloud-basierte Anwendungen und Dienste gute Umsatz- und Ertragsergebnisse geliefert, die es Unternehmen ermöglichen würden, mit besserer Kommunikation, Information und Datensicherheit auf Kunden zu reagieren. Dies sei ein Trend, der nach Meinung der Experten noch eine ganze Weile anhalten werde. (18.11.2021/fc/a/f)