PEH EMPIRE Fonds bereits seit drei Jahren ohne Autotitel im Portfolio unterwegs - Fondsanalyse


13.09.19 12:00
PEH Wertpapier

München (www.fondscheck.de) - Während in Frankfurt die Internationale Automobilausstellung (IAA) ihre Tore geöffnet hat, hat Martin Stürner, Fondsmanager des vermögensverwaltenden PEH EMPIRE, sein Portfolio schon längst autofrei gemacht, so die Experten von PEH Wertpapier.

Seit über drei Jahren habe es kein Automobiltitel mehr in sein Depot geschafft. Der systembasierte Investmentansatz des Frankfurter Vermögensverwalters, der eine breite Datenbasis im Hinblick auf Makro-, Value- und Sentiment-Faktoren auswerte, ergebe für Autoaktien sowohl nominal als auch relativ schwache Daten. Zudem leide die Branche unter strukturellen Problemen, die durch den Übergang zum Elektromotor und autonomen Fahren entstanden seien, so Stürner. "Finger weg - großem Risiko steht stehen nur geringe Chancen gegenüber", so das eindeutige Fazit des Investmentprofis, bei dessen Unternehmen, der PEH Wertpapier AG, aktuell rund 10 Mrd. Euro an Anlegergeldern lägen.

Elektromobilität sehe Fondsmanager Stürner zwar als großen Trend, doch werde dieser bei den Automobilherstellern noch durch das "Alt-Geschäft" deutlich überlagert. Und auch US-Hoffnungsträger Tesla Inc. finde vor dem PEH-System keine Gnade - für die Aktien dieses Unternehmens sei der Gesamtscore negativ. Andere reine E-Mobility-Unternehmen scheinen Stürner zwar interessant, "aber die Unternehmen aus diesem Bereich haben noch eine zu geringe Marktkapitalisierung, um in den PEH EMPIRE aufgenommen zu werden", sage der Fondsmanager. Anders sehe es jedoch beim autonomen Fahren aus: Big Data und künstliche Intelligenz würden durch die globalen Technologiefirmen wie Alphabet abgedeckt. Somit würden diese langfristig vom Trend zum autonomen Fahren profitieren.

Der PEH EMPIRE habe in den vergangenen gut drei Jahren - seitdem der systembasierte Ansatz konsequent umgesetzt werde - eine Performance von 31,5% erwirtschaften können. Er setze sich primär aus Aktien von globalen Großunternehmen mit hoher Marktkapitalisierung zusammen. Das auf künstlicher Intelligenz basierende Indikatorenmodell ermögliche eine flexible Anpassung der Aktienquote des Fonds an aktuelle Marktgegebenheiten. Aktuell seien die US-Technologiegiganten Microsoft, Apple, Amazon, Alphabet und Facebook am stärksten gewichtet. Stürner schreibe die durch das Allokationssystem angezeigten positiven Werte für diese Aktien dem Trend zur Digitalisierung zu. "Egal ob Medienkonsum, Autofahren oder Bankdienstleistungen - die Digitalisierung durchdringt alle Branchen und macht die Old Economy zum Verlierer und die New Economy zum Gewinner", resümiere er. (13.09.2019/fc/a/f)




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