PEH EMPIRE Fonds: Sentimentindikatoren signalisieren extrem überverkaufte Aktienmärkte - Fondsanalyse


03.03.20 12:00
PEH Wertpapier

München (www.fondscheck.de) - Die Kursstürze an den internationalen Börsen in der letzten "schwarzen" Februarwoche haben ein Ausmaß angenommen, das vor Monatsfrist noch nicht absehbar war - aber das Indikatorensystem des PEH EMPIRE Fonds hat sich einmal mehr bewährt, so die Experten von PEH Wertpapier.

In den vergangenen knapp zwei Wochen sei die Aktienquote im Fonds aufgrund der eingetrübten Marktindikatoren sukzessive auf temporär bis zu 40 Prozent reduziert worden.

Martin Stürner, Fondsmanager des PEH EMPIRE, erläutere:

"Die Sentiment-Signale unseres Indikatorensystems dominieren in der aktuellen Marktsituation die Aktienquotensteuerung. In der vorletzten Februarwoche haben die Sentimentindikatoren signalisiert, dass die Aufwärtsdynamik an den Aktienmärkten abflacht, weshalb wir die Aktienquote im PEH EMPIRE aktiv auf bis zu 40 Prozent verringert haben. Der Sell-out am 28. Februar - mit Kursrückgängen intraday bei einzelnen Aktien von mehr als 10 Prozent - hat zu einer kurzfristig extrem überverkauften Signallage in unserem Indikatorensystem geführt. Bis dato hatten wir diese Signallage in unserem Indikatorensystem nur zweimal: jeweils auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 und der europäischen Schuldenkrise 2011. Dies hat dazu geführt, dass wir im Verlauf des 28. Februars und am 1. März die Aktienquote bereits wieder auf 60 Prozent erhöht haben. Sollten die nächsten Tage diese Signale bestätigen, könnte es getreu Warren Buffet - "Sei gierig, wenn die anderen Angst haben, und ängstlich, wenn sie gierig sind" - ein guter Zeitpunkt für Aktienkäufe sein."

Durch das konsequente Risikomanagement habe sich der PEH EMPIRE im YTD-Vergleich (Stand 28.02.2020) mit einer Werteinbuße von 3,6 Prozent ganz deutlich besser geschlagen als der Dow Jones mit einem Verlust von 11 Prozent, der MSCI World mit einem Minus von 9 Prozent oder der DAX mit einem Rückgang von 11 Prozent.

In den Fundamentaldaten der Unternehmen aus dem Anlageuniversum des Fonds seien die Folgen der Corona-Krise noch nicht ablesbar, so Stürner. Der Fondsmanager gehe zudem davon aus, dass die aktuelle Kursschwäche nicht in einen länger andauernden Bärenmarkt münden werde. "Die aktuelle Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Virus und die wirtschaftlichen Folgen ist natürlich Gift für die Märkte. Sobald es erste positive Entwicklungen gibt, die eine Eingrenzung des Virus auf mittlere Sicht erwarten lassen, rechne ich mit einer drastischen und relativ schnellen Erholung an den Börsen. Darauf sollten Investoren vorbereitet sein", skizziere Fondsmanager Stürner die Situation. Entsprechend lohne es sich bereits, die Augen nach Unternehmen offen zu halten, deren Aktienkurse durch die aktuelle Krise ungerechtfertigt in Mitleidenschaft gezogen worden seien.

Der PEH EMPIRE Fonds sei eine aktiv gemanagte und aktienorientierte Vermögensverwaltungsstrategie, die in die größten börsennotierten Unternehmen weltweit investiere. Mithilfe künstlicher Intelligenz würden Marktdaten täglich auf Makro-, Sentiment- und Value-Ebene ausgewertet.

Die flexibel gewichteten Indikatorenbündel würden Anlagesignale generieren, nach denen die flexibel steuerbare Aktienquote ausgerichtet werde. Seit Umstellung des Anlagesystems im Jahr 2016 habe der Fonds eine Performance von rund 30 Prozent erzielt. Damit schneide er in seiner Peergroup am besten ab. (03.03.2020/fc/a/f)





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