PEH EMPIRE-Fonds: Neuer Ansatz für neue Märkte


05.11.20 08:30
PEH Wertpapier

München (www.fondscheck.de) - Der Name wirkt pompös, fast schon furchteinflößend, so die Experten von PEH Wertpapier.

PEH EMPIRE (ISIN LU0086120648 / WKN 988006) heiße der Mischfonds aus dem Hause der PEH Wertpapier AG. Empire stehe dabei im Englischen für Imperium - und wecke gleichzeitig Assoziationen zum gigantischen British Empire unter Herrschaft des adeligen englischen Königshauses. Jeder wisse dabei: Adel verpflichte.

Und zu was verpflichte sich der EMPIRE mit seinem Namen? "Der Fonds hat grundsätzlich eine weltweite Anlagestrategie und setzt in Verbindung zum Imperium-Wortspiel auf die globalen Marktführer", erkläre der Fondsmanager und Vorstandsvorsitzende Martin Stürner gegenüber CAPinside. Doch der Name EMPIRE solle auch auf die Empirie verweisen, die hinter der Anlagestrategie sitze: "Sie beruht auf Marktbeobachtungen. Das heißt, dass unsere Künstliche Intelligenz alle Entwicklungen an den Märkten an jedem einzelnen Datum beobachtet", so Stürner.

Das Zauberwort sei dementsprechend: Daten. Abertausende von ihnen würden täglich in die Künstliche Intelligenz im Fonds einfließen, jederzeit bewertet und nach Relevanz gewichtet. Aus ihnen würden sich wiederum dann drei verschiedene Scores ergeben: Makro, Mikro und Sentiment. "Je nach Marktlage wird einer von ihnen dann höher gewichtet als die anderen. Denn die Daten zeigen in ihrer Gesamtheit an, welcher Score gerade die Märkte am meisten beeinflusst", erkläre Stürner. Der Ansatz sei in der Art einzigartig - und mache den Fonds damit nicht nur bei der PEH Wertpapier AG, sondern am Markt zu einem Flagship-Ansatz. Der nachweislich auch funktioniere.

Zum Beispiel in der aktuellen Krise. Während der Corona-Pandemie und vor allem in der anschließenden Markterholung habe vor allem der Sentiment-Score ausgeschlagen. Stürner und sein Team hätten dementsprechend die Portfolio-Aufstellung angepasst und sowohl Verluste begrenzen als auch Gewinne mitnehmen können. Das Ganze passiere im Gewand eines modernen Multi-Asset-Fonds. "Wir haben grundsätzlich eine vermögenserhaltende Herangehensweise und wollen deswegen auch die Risiken abfedern", erkläre Stürner den Ansatz und ergänze: "Deshalb setzen wir neben den Aktieninvestments auch auf Derivate. So können wir die Netto-Aktienquote gemäß unseren Scores im Extremfall auch komplett herunterfahren - was allerdings selten vorkommt."

Und wenn es doch vorgekommen sei, dann habe es bisher immer sehr gut funktioniert. Besonders im schweren Jahr 2018 sei der Fonds durch eine zeitweise sehr geringe Aktienquote einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Denn das mutige Vorgehen habe sich schnell als richtige Entscheidung erwiesen. "Der Algorithmus hat uns seit 2016 durch zwei besonders schwierige Jahre sicher geführt - und trotzdem in den zwei besseren Jahren genauso gut funktioniert", erkläre Stürner, warum der PEH EMPIRE inzwischen das Flaggschiff der PEH Wertpapier AG sei. Dabei habe der Fonds seit Mitte 2016 mit rund 40 Prozent mehr Rendite als der MSCI World oder der DAX erwirtschaftet, habe aber gleichzeitig mit rund -14 Prozent einen deutlich geringeren maximalen Drawdown gehabt, als der DAX mit -38,78 oder der MSCI World mit -33,90 Prozent.

Die neue Realität an den Börsen mache den EMPIRE zum Profiteur. Die schnelle Reaktionszeit der Systeme passe in die immer schneller reagierenden Märkte optimal hinein, gleichzeitig werde das System auch der großen Datenflut Herr und verwandele sie in konstruktive Signale, so Stürner: "Nach und nach hat sich für uns so gezeigt, dass unser Ansatz mit der neuen Marktsituation nicht nur mithalten, sondern auch am schnellsten und besten reagieren kann." Die schnelle Reaktionszeit werde auch beim Blick auf die Portfolioaufstellung deutlich, die die PEH Wertpapier AG täglich transparent und öffentlich zugänglich mache.

In der Allokation werde aber auch sichtbar, dass der EMPIRE einen gehörigen Teil seines Vermögens in den USA investiert habe. Das Klumpenrisiko sehe Stürner aber nicht als Gefahr für Investoren an, schließlich seien alle Unternehmen ohnehin globale Marktführer und damit mehr von den Weltmärkten abhängig als von den USA. "Falls es doch Probleme gibt, zeigen uns unsere Scores das aber auch schnell an, und wir können reagieren", erkläre Stürner.

Und tatsächlich: Mitunter ändere sich die Allokation täglich, weil es neue Signale aus dem Mikro-, Makro- oder Sentiment-Bereich gebe. Das extrem aktive Management sei aber genau das, was sich Stürner und seine Kollegen wünschen würden. "Der EMPIRE repräsentiert unsere Haltung und das Verständnis, wie wir die Märkte einschätzen und wie wir aus Überzeugung handeln wollen. Und das zeigt wahrscheinlich auch am besten unseren Charakter. Wir wollen prognosefrei, konsequent, transparent und auch nachhaltig investieren", fasse Stürner zusammen. Und wenn dieser Charakter unter anderem mit fünf Morningstar-Sternen und ein A-Rating von Scope ausgezeichnet werde, dann dürften Stürner und seine Kollegen sicherlich zufrieden sein - und dem ausgezeichneten EMPIRE in der Tat ein leicht adeliges Bild verleihen. (Ausgabe vom 04.11.2020) (05.11.2020/fc/a/f)





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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0086120648 988006 108,71 € 82,75 €