Nordea 1 - Global Gender Diversity Fund: Gender Diversity - nicht nur ein soziales Anliegen


05.08.19 11:35
Nordea Asset Management

Stockholm (www.fondscheck.de) - Es ist eine sichere, wenn auch langsame Trendwende: Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder in den Vorständen der 160 DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen nimmt kontinuierlich zu, so die Experten von Nordea Asset Management.

Laut aktuellen Zahlen der Beratungsgesellschaft Ernst & Young sei die Zahl der Topmanagerinnen zum 01. August von 58 auf 61 angestiegen - der achte Anstieg in Folge. Unter den DAX-Konzernen hätten sogar 23 der 30 Unternehmen mindestens einen weiblichen Vorstand. "Die Entwicklung zeigt, dass sich die deutsche Wirtschaft auf dem richtigen Kurs zu mehr Geschlechtervielfalt in den Top-Gremien der Unternehmen befindet. Noch ist es allerdings ein langer Weg bis zur Gleichstellung der Geschlechter, wie sie die Vereinten Nationen als Ziel gesetzt haben", kommentiere Julie Bech, Co-Managerin des Nordea 1 - Global Gender Diversity Fund (ISIN LU1939215072 / WKN A2PDKF, BC USD ACC; ISIN LU1939214695 / WKN A2PDJ6, BP EUR ACC). Im Jahr 2015 hätten die Vereinten Nationen Geschlechtergleichheit als das fünfte Ziel nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals) beschlossen.

Zusammen mit Audhild Aabø manage Bech die Global Gender Diversity-Strategie von Nordea, die in Unternehmen mit Geschlechtervielfalt im Senior-Management, in der Geschäftsführung und auf Vorstandsebene investiere. Beide seien davon überzeugt, dass das nicht nur ein wichtiges Nachhaltigkeitsthema sei. "Unsere Analysen weisen darauf hin, dass Gender Diversity den Erfolg von Unternehmen steigern und fördern kann", sage Bech.

"Je vielfältiger die Vorstände und Aufsichtsräte sind, desto weniger volatil entwickeln sich ihre Erträge. Aus Investorenperspektive ist das ein wichtiges Kriterium, gerade in Zeiten, in denen Unternehmen von technologischen Disruptionen, politischen sowie ökonomischen Risiken bedrängt werden." Das gelte auch im Hinblick auf die Innovationskraft des Unternehmens: "Ein vielfältiges Führungsteam, das die Gesellschaft wirklich abbildet, ist innovativer, blickt über den Tellerrand - und trägt so zu einem langfristigen Unternehmenserfolg bei", ergänze Aabø.

Feste Quoten würden Bech und Aabø kritisch sehen. "Sie sorgen vielleicht für eine schnelle, quantitative Verbesserung des Frauenanteils in Vorständen. Bei der Auswahl eines vielfältig aufgestellten Managements spielen aber qualitative Kriterien eine gewichtigere Rolle", gebe Aabø zu bedenken. "Unternehmen sollten daher strukturell gleiche Aufstiegsmöglichkeiten für alle Geschlechter schaffen und mehr Ressourcen in die Talentförderung investieren. Das schafft echte Diversität, vergrößert den Talentpool und gibt Unternehmen langfristig einen deutlichen Wettbewerbsvorteil", unterstreiche Bech. (05.08.2019/fc/a/f)





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