Multi-Asset Global 5-Fonds mit AAA- bewertet - Fondsanalyse


21.07.20 15:00
TELOS GmbH

Wiesbaden (www.fondscheck.de) - Der Multi-Asset Global 5 ist ein aktiv gemanagter Mischfonds, der gemäß der hauseigenen Multi-AssetInvestment Strategie global in Aktien- und Rentenmärkte investiert, so die Experten der TELOS GmbH.

Die maximale Aktienquote betrage 35%. Die Maximalgrenze orientiere sich an den Bedürfnissen defensiver, regulierter Anleger. Ziel des Fonds sei die Generierung einer positiven, aktienmarktorientierten Rendite von angestrebten 3 bis 5% p.a. über einen Investmentzyklus bei einer vergleichsweise niedrigeren Volatilität von unter 5% p.a.

Der Multi-Asset Global 5 sei ein klassischer Long-Only-Fonds ohne Leverageaktivitäten. Die Investitionen würden im Wesentlichen mittels Exchange-Traded-Funds (ETF) getätigt. Die Breite des ETF-Angebots ermögliche mittlerweile die Investition in ein breites Spektrum von Aktien- und Renten(sub)märkten. Das Potenzial an Anlagechancen und Diversifikationselementen sei entsprechend hoch. Zur Währungsabsicherung oder gegebenenfalls aus Effizienzgründen könnten Derivate eingesetzt werden. Im Sinne einer Absolute Return Strategie erfolge keine Benchmarkorientierung.

Die Investmentphilosophie des Fonds sei die Verbindung von klassischen fundamentalen, makroökonomischen mit regelgebundenen, statistisch geprüften Elementen. Das Fondsmanagement sei davon überzeugt, dass die Kombination von objektiven, emotionsfreien Analysemethoden mit der Erfahrung und dem ökonomischen Know-how des Managementteams zielführend sei. Der fundamentale Gesichtspunkt diene einem Pool von Indikatoren bei der Definition des Anlageuniversums (Markt-, Länderanalyse mittels Makro-, Zyklus-, Surprise- und Risikoindikatoren). Eine Marktprognose finde nicht die Anwendung. Im Ergebnis könne in über 55 Einzelmärkte/Segmente investiert werden, die in fünf Cluster (Assetkategorien) aufgeteilt seien: Aktien DM, Aktien EM, Staatsanleihen, Inflation-Linkers und Credit/Spreads.

In einem mehrstufigen regelgebundenen Allokationsprozess werde gleichgewichtet in die Einzelmärkte mit den attraktivsten positiven risikoadjustierten Renditen, gemessen mittels Sharpe-Ratio, investiert. Ein risikobasierter Ansatz verteile hier das Risiko gleichmäßig auf die drei Hauptcluster (Aktien, Staatsanleihen, Spreads/Inflation). Der attraktivste Hauptcluster könne unter Momentumgesichtspunkten eine bis zu 17,5%-ige Gewichtungserhöhung erhalten. Der Allokationsprozess sei stringent gestaltet und verfolge das Ziel, die Risikokomponente des Portfolios in den Mittelpunkt zu stellen. Die Bedeutung des Risikomanagements zeige sich in der Wahl von sich ergänzenden Ansätzen in Form automatisierter Modelle (z.B. SharpeRatio, Momentum) und klassischen diskretionären Elementen.

Im Rahmen letzterer sei ein regelmäßiger interner Modell-"TÜV" besonderes Element und zeige die auf Effizienz ausgerichtete selbstkritische Arbeitsweise. Der "TÜV" sei ebenfalls maßgeblich für die Suche nach liquiden neuen sinnvollen Assetklassen/ Teilsegmenten. Die enge Zusammenarbeit des Teams um die Fondsmanager und Geschäftsführer Markus van de Weyer und Carsten Vennemann sei hier förderlich. Beim Modell-"TÜV" würden i.d.R. Indices herangezogen, wenn die entsprechenden ETF nicht verfügbar seien.

Sowohl der Allokationsprozess als auch die Due Dilligence bei der letztendlichen Auswahl geeigneter ETF seien ausführlich dokumentiert. Die Aufgaben inklusive der Pflege der zur Anwendung kommenden proprietären Systeme seien gut auf das gesamte Team verteilt. Alle Teammitglieder seien in alle Teilbereiche der Abläufe über regelmäßige Meetings eingebunden. Die Geschäftsführer Markus van de Weyer und Carsten Vennemann hätten sich bewusst aus dem zusätzlichen Aufgabenbereich der Kundenbetreuung/ Akquise zurückgezogen, um sich umfänglich dem Fondsmanagement widmen zu können. Hierzu seien 2 externe Vertriebspartner sowie ein Senior Advisor verpflichtet worden.

Die Kooperation mit Quasol sei in 2019 beendet worden. Aktuell arbeite ABAM in einer Kooperation mit zwei Fondsboutiquen, deren Geschäftsleiter ABAM bereits seit Jahren über ihr Netzwerk bekannt seien. Auf Management-Ebene trage die Verantwortung der für IT zuständige Geschäftsführer Carsten Vennemann für die Umsetzung des Investmentprozesses. Senior Portfolio Manager Daniel Hardt bei alpha beta asset management (ABAM) beherrsche die Programmiersprache Matlab.

Seit 2016 kooperiere ABAM im Fixed-Income Bereich mit BLU, einem Family Office in Richmond, Großbritannien. Die Kooperation mit BLU schaffe auch im täglichen Portfolio Management (z.B. Risikomessung, Austausch von Markteinschätzungen, etc.) für das dreiköpfige Team zusätzliche Ressourcen. Im Vertrieb trage nun auch die Monega Kapitalanlagegesellschaft mbH als KVG zum Neugeschäft bei.

Der Multi-Asset Global 5 habe auf 7-Jahressicht eine positive annualisierte Performance von 1,62% erzielt. Das Sharpe Ratio habe auf 7-Jahressicht im positiven Bereich gelegen. Der "maximale Drawdown" sei eine wesentliche Größe in der Risikoüberwachung. Ein explizites Drawdown-Ziel in dem Fonds sei nicht definiert. Seit kurzem biete ABAM die Multi-Asset Global 5 Strategie, zunächst auf Mandat-Ebene, auch als ESG-Variante an. Hier werde die globale Zielallokation mit nachhaltigen Instrumenten (ETF) umgesetzt. Der Investmentprozess sowie das Risikomanagement seien identisch wie beim "klassischen" Multi-Asset Global 5 Ansatz.

Der Multi-Asset Global 5 erhält die Bewertung AAA-, so die Experten der TELOS GmbH. (Ausgabe 06/2020) (21.07.2020/fc/a/f)





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