Metzler Wertsicherungsfonds 98: 10/2021-Bericht, Aktienmärkte fest - Fondsanalyse


15.11.21 14:24
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Metzler Wertsicherungsfonds 98 besteht in der langfristigen Wertsteigerung seiner Anlagen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Verluste innerhalb eines Kalenderjahres sollten dabei auf 2% begrenzt werden. Ziel sei es, jeweils am Jahresende einen Mindestnettoinventarwert je Anteil (bereinigt um Dividendenausschüttungen) zu erhalten, der 98% des Nettoinventarwertes je Anteil zu Beginn des Kalenderjahres entspreche. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolge der Fonds eine Wertsicherungsstrategie.

In Übereinstimmung mit dem Anlageziel strebe der Fonds an, negative Erträge innerhalb eines Kalenderjahres auf 2% zu begrenzen. Die Erreichung dieses Zieles könne nicht garantiert oder gewährleistet werden.

Der Fonds verfolge sein Anlageziel durch Investitionen an Rentenmärkten in Europa und Aktienmärkten weltweit. Der Fonds lege sein Vermögen überwiegend in europäischen Zins- und Anleihederivaten sowie Aktienindexderivaten globaler Anbieter an. Darüber hinaus könne der Fonds direkt in europäische Anleihen, Aktien globaler Emittenten und aktienähnliche Wertpapiere investieren. Der Fonds könne in Anleihen investieren, die von Unternehmen und Staaten begeben würden und über ein Investment-Grade-Rating oder ein vergleichbares Rating verfügen würden. Das Aktienexposure des Fonds dürfe 20% des Nettoinventarwertes nicht übersteigen. Bankguthaben, das nicht für Sicherheitsleistungen oder Prämienzahlungen auf Derivategeschäfte benötigt oder direkt in Aktien oder Anleihen angelegt werde, könne in Geldmarktinstrumenten angelegt werden.

Nach den zeitweiligen Turbulenzen an den Aktienmärkten im September hätten die Verluste im Oktober weitestgehend wieder aufgeholt werden können und neue Höchststände seien in greifbarer Nähe. Aufwind hätten vor allem die zurückgehenden Inflationserwartungen gegeben. Die große Sorge vor einem raschen Tapering der Zentralbanken habe erst einmal beiseitegelegt werden können. Die Gefahr eines schnellen Endes der Niedrigzinsphase sei somit wieder in weite Ferne gerückt. Temporär gefallene Kurse hätten die Marktteilnehmer als Einstiegschance genutzt. Die Anleihemärkte seien dennoch erneut unter Druck gekommen. Die konsequente Zurückhaltung der Zentralbanken habe jedoch größere Turbulenzen verhindern können. Ein Anstieg der Zinsen 10-jähriger Staatsanleihen bester Bonität auf globaler Ebene auf Monatssicht sei allerdings nicht zu vermeiden gewesen.

Der Fonds sei in den Oktober mit einer Aktienquote von rund 5,1% und einem Rentenanteil von etwa 13% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 0,8 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Blick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 98% des Volumens vom Jahresanfang liege, und der aktuellen Marktentwicklung ergeben.

Entsprechend der Strategie sei die Aktienallokation infolge der festen Aktienmärkte weiter erhöht worden. Die Aktienquote habe zum Ende des Berichtsmonats bei etwa 5,8% gelegen. Die Duration sei dagegen aufgrund der stark fallenden Kurse deutlich reduziert worden und habe zum Monatsende bei etwa 0,7 Jahren gelegen, was einer Rentenquote von etwa 10% im Fonds entsprochen habe. (Stand vom 29.10.2021) (15.11.2021/fc/a/f)






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