Metzler Wertsicherungsfonds 96 TR: Q2/2020-Bericht, Wertrückgang von 0,19% - Fondsanalyse


08.09.20 11:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Wertsicherungsfonds 96 TR strebt als Anlageziel eine möglichst hohe Partizipation an den globalen Aktien- und Rentenmärkten bei gleichzeitiger Einhaltung einer auf das Kalenderjahresende bezogenen Wertuntergrenze an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Wertuntergrenze werde jeweils zum Kalenderjahresanfang festgelegt und betrage in der Regel 96% des am vorangegangenen Kalenderjahresende festgelegten Nettoinventarwertes (bereinigt um wiederangelegte Beträge und Steuerabschläge). Verlustvermeidung, Kapitalerhalt oder die Einhaltung der Wertuntergrenze könnten zu keiner Zeit garantiert oder gewährleistet werden. Beim Kauf innerhalb eines Jahres könne ein erhöhtes Risiko bestehen.

Es würden Aktien, aktiengleichwertige Wertpapiere sowie Derivate darauf, fest und variabel verzinsliche Wertpapiere sowie Derivate darauf und Geldmarktinstrumente erworben. Daneben könnten Wandel- und Optionsanleihen, Indexzertifikate und sonstige verbriefte Schuldtitel, andere marktfähige Wertpapiere, Investmentanteile sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente hinzu erworben werden.

Der Fonds sei in das Berichtsquartal (Q2) mit einer Aktienquote von rund 1% und einem Rentenanteil von etwa 26% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 1,7 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Hinblick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 96% des Volumens vom Jahresanfang liege, und der aktuellen Marktentwicklung ergeben.

Die Aktienmärkte hätten sich im zweiten Quartal sehr schnell vom Coronacrash im März erholt. Das lasse sich vor allem auf die enormen Impulse der Zentralbanken und der Regierungen zurückführen, und auch die schrittweise Lockerung der strengen Coronaregeln habe zur Wiederbelebung der Wirtschaft beigetragen. Die Erholung sei jedoch noch stark auf einzelne Wirtschaftszweige konzentriert. Sie basiere weitgehend darauf, dass die Liquiditätsschleusen weit geöffnet worden seien, und auch auf der Hoffnung, dass eine zweite Infektionswelle ausbleibe oder ein Impfstoff gefunden werde. Staatsanleihen hätten ebenfalls von dieser Situation profitiert und ihre Gewinne halten können.

Entsprechend der Strategie sei die Aktienallokation mit Einsetzen der Erholung am Aktienmarkt leicht erhöht worden, um an den Kursgewinnen partizipieren zu können. Durch die frühzeitige Reduktion der Aktienquote zu Beginn der Coronapandemie hätten größere Verluste vermieden werden können, sodass zu diesem Zeitpunkt immer noch Risikobudget zur Verfügung gestanden habe, um die Aktienquote erhöhen zu können, ohne dabei die Wertuntergrenze zu gefährden. Die Aktienquote habe zum Ende des Berichtszeitraums bei etwa 3% gelegen. Die Duration sei zugunsten der Aktienquote auf etwa 1,1 Jahre reduziert worden, was einer Rentenquote von etwa 17% entsprochen habe.

Die sehr ausgeprägte und schnelle Erholung am Aktienmarkt habe sich, trotz einer geringen Aktienquote zu Beginn des Quartals, positiv auf die Fondsperformance ausgewirkt. Der Performancebeitrag der Rentenmärkte sei Berichtszeitraum leicht negativ gewesen. Die Wertentwicklung habe im zweiten Quartal 2020 bei -0,19% nach Kosten gelegen. (Stand vom 30.06.2020) (08.09.2020/fc/a/f)






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