Metzler Wertsicherungsfonds 96 TR: Q1/2020-Bericht, Wertrückgang von 2,23% - Fondsanalyse


04.05.20 11:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Wertsicherungsfonds 96 TR strebt als Anlageziel eine möglichst hohe Partizipation an den globalen Aktien- und Rentenmärkten bei gleichzeitiger Einhaltung einer auf das Kalenderjahresende bezogenen Wertuntergrenze an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Wertuntergrenze werde jeweils zum Kalenderjahresanfang festgelegt und betrage in der Regel 96% des am vorangegangenen Kalenderjahresende festgelegten Nettoinventarwertes (bereinigt um wiederangelegte Beträge und Steuerabschläge). Verlustvermeidung, Kapitalerhalt oder die Einhaltung der Wertuntergrenze könnten zu keiner Zeit garantiert oder gewährleistet werden. Beim Kauf innerhalb eines Jahres könne ein erhöhtes Risiko bestehen.

Es würden Aktien, aktiengleichwertige Wertpapiere sowie Derivate darauf, fest und variabel verzinsliche Wertpapiere sowie Derivate darauf und Geldmarktinstrumente erworben. Daneben könnten Wandel- und Optionsanleihen, Indexzertifikate und sonstige verbriefte Schuldtitel, andere marktfähige Wertpapiere, Investmentanteile sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente hinzu erworben werden.

Der Fonds sei in das Berichtsquartal (Q1) mit einer Aktienquote von rund 14% und einem Rentenanteil von etwa 30% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 1,9 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Hinblick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 96% des Volumens vom Jahresanfang liege, und der aktuellen Marktentwicklung ergeben.

Nach einem freundlichen Start ins neue Jahr seien die globalen Aktienmärkte ab Mitte Februar deutlich eingebrochen - teilweise um über 30%. Niemand habe erwartet, dass sich das Coronavirus so schnell und mit solch gravierenden Folgen für die Wirtschaft und die Kapitalmärkte zu einer Pandemie ausweiten würde. Das öffentliche Leben und die Reisetätigkeit seien quasi zum Stillstand gekommen - mit dramatischen Folgen für viele Wirtschaftszweige. Staaten hätten mithilfe der Zentralbanken Hilfspakete in nie dagewesener Größe initiiert. Dies habe Ende März wiederum zu einer schnellen Gegenbewegung an den Märkten geführt. Der Anstieg der Volatilitäten und die schwindende Liquidität an den Kapitalmärkten hätten stark an die Lehman-Pleite 2008 erinnert. Jedoch sei der Crash von Höchstständen mit höherer Geschwindigkeit, und dank der beherzten Interventionen ebenso die Gegenbewegung gekommen.

Entsprechend der Strategie sei die Aktienallokation mit Einsetzen der Kursverluste am Aktienmarkt Mitte Februar signifikant und rasch reduziert worden, um größeren Verlusten entgegenzuwirken. Die Aktienquote habe zum Ende des Berichtszeitraums bei etwa 1% gelegen. Aufgrund der negativen Fondsperformance und des damit einhergehenden Verlustes von Risikobudget sei gleichzeitig die Duration auf 1,7 Jahre reduziert worden, was einer Rentenquote von 26% entspreche.

Die verheerenden Kursverluste am Aktienmarkt würden sich, trotz schneller Reduktion des Exposures, negativ auf die Fondsperformance auswirken. Größere Verluste hätten dennoch verhindert werden können. Der positive Performancebeitrag der Rentenmärkte habe die Verluste am Aktienmarkt teilweise kompensieren können, sodass die Einhaltung der Wertuntergrenze zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen sei und noch ausreichend Risikobudget für eine mögliche Partizipation an sich erholenden Märkten zur Verfügung stehe.

Der Fonds habe im ersten Quartal 2020 einen Wertverlust von 2,23% verzeichnet. (Stand vom 31.03.2020) (04.05.2020/fc/a/f)






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