Metzler Wertsicherungsfonds 93 A: Q4/2017-Bericht, Wertzuwachs von 1,57% - Fondsanalyse


05.02.18 14:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Wertsicherungsfonds 93 A strebt als Anlageziel eine möglichst hohe Partizipation an den globalen Aktien- und Rentenmärkten bei gleichzeitiger Einhaltung einer auf das Kalenderjahresende bezogenen Wertuntergrenze an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Wertuntergrenze werde jeweils zum Kalenderjahresanfang festgelegt und betrage in der Regel 93% des am vorangegangenen Kalenderjahresende festgelegten Nettoinventarwertes (bereinigt um wiederangelegte Beträge und Steuerabschläge). Verlustvermeidung, Kapitalerhalt oder die Einhaltung der Wertuntergrenze könne zu keiner Zeit garantiert oder gewährleistet werden. Beim Kauf innerhalb eines Jahres könne ein erhöhtes Risiko bestehen.

Es würden Aktien, aktiengleichwertige Wertpapiere sowie Derivate darauf, fest und variabel verzinsliche Wertpapiere sowie Derivate darauf und Geldmarktinstrumente erworben. Daneben könnten Wandel- und Optionsanleihen, Indexzertifikate und sonstige verbriefte Schuldtitel, andere marktfähige Wertpapiere, Investmentanteile sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente hinzu erworben werden.

Der Fonds sei in das Berichtsquartal mit einer Aktienquote von rund 36% und einem Rentenanteil von etwa 34% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 2,2 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Blick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 93% des Volumens vom Jahresanfang liege, und aus der aktuellen Marktentwicklung ergeben.

Ähnlich wie in den drei Quartalen zuvor hätten sich die Markttendenzen auch im Berichtszeitraum weitestgehend fortgesetzt: Die Aktienmärkte hätten freundlich tendiert, während sich die Rentenmärkte eher schwach entwickelt hätten. Daher habe die Aktienquote konstant hoch bei 36% gelegen. Die Duration sei ebenfalls nahezu unverändert bei ca. 2,1 bis 3,0 Jahren geblieben.

Wirtschaftlich sei es im Berichtsquartal weltweit weiter aufwärts gegangen, unter anderem getrieben von einer anhaltend starken US-Volkswirtschaft. In den Fokus der Anleger seien zudem der Anstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar auf 1,20 USD/EUR, der Hype um die Kryptowährungen und die Erhöhung des US-Leitzinssatzes um 25 Basispunkte zum Jahresende hingerückt. Politisch betrachtet, sei es für Deutschland jedoch ein schwieriges Quartal gewesen. Nachdem bereits die Sondierungen für eine Jamaika-Koalition gescheitert seien, seien nun SPD und CDU/CSU in der Verantwortung, einen Kompromiss für ein stabiles Regierungsbündnis zu finden. Im schlimmsten Fall würden Neuwahlen drohen. In den USA hätten sich die Spannungen gegenüber Nordkorea weiter verschärft, und Ende Dezember habe die Unterzeichnung des Steuersenkungsprogramms angestanden.

Der Fonds habe mit seiner konstant hohen Aktienquote insbesondere von den Kurszuwächsen an den Aktienmärkten profitiert. Daher habe er im vierten Quartal einen Zugewinn von 1,57% nach Kosten erzielt. (Stand vom 29.12.2017) (05.02.2018/fc/a/f)





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