Metzler Wertsicherungsfonds 90/Class B: Q2/2020-Bericht, Wertentwicklung von 1,11% - Fondsanalyse


04.09.20 11:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Metzler Wertsicherungsfonds 90/Class B besteht in der langfristigen Wertsteigerung seiner Anlagen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Verluste innerhalb eines Kalenderjahres sollten dabei auf 10% begrenzt werden. Ziel sei es, jeweils am Jahresende einen Mindestnettoinventarwert je Anteil (bereinigt um Dividendenausschüttungen) zu erhalten, der 90% des Nettoinventarwertes je Anteil zu Beginn des Kalenderjahres entspreche. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolge der Fonds eine Wertsicherungsstrategie.

In Übereinstimmung mit dem Anlageziel strebe der Fonds an, negative Erträge innerhalb eines Kalenderjahres auf 10% zu begrenzen. Die Erreichung dieses Zieles könne nicht garantiert oder gewährleistet werden.

Der Fonds verfolge sein Anlageziel durch Investitionen an Aktien- und Rentenmärkten weltweit, indem er in Aktienindexderivate und Zins- und Anleihederivate weltweit investiere. Darüber hinaus könne der Fonds direkt in Anleihen, Aktien und aktienähnliche Wertpapiere investieren. Bankguthaben, das nicht für Sicherheitsleistungen oder Prämienzahlungen auf Derivategeschäfte benötigt werde oder direkt in Aktien oder Anleihen angelegt werde, könne in Geldmarktinstrumenten angelegt werden. Der Fonds habe keinen primären Schwerpunkt auf bestimmte Sektoren, Regionen oder Marktkapitalisierungskategorien. Der Fonds könne in Anleihen investieren, die von Unternehmen und Staaten begeben würden und über ein Investment-Grade-Rating oder ein vergleichbares Rating verfügen würden.

Der Fonds sei in das Berichtsquartal (Q2) mit einer Aktienquote von rund 5% und einem Rentenanteil von etwa 69% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von viereinhalb Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Hinblick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 90% des Volumens vom Jahresanfang liege, und der aktuellen Marktentwicklung ergeben.

Die Aktienmärkte hätten sich im zweiten Quartal sehr schnell vom Coronacrash im März erholt. Das lasse sich vor allem auf die enormen Impulse der Zentralbanken und der Regierungen zurückführen, und auch die schrittweise Lockerung der strengen Coronaregeln habe zur Wiederbelebung der Wirtschaft beigetragen. Die Erholung sei jedoch noch stark auf einzelne Wirtschaftszweige konzentriert. Sie basiere weitgehend darauf, dass die Liquiditätsschleusen weit geöffnet worden seien, und auch auf der Hoffnung, dass eine zweite Infektionswelle ausbleibe oder ein Impfstoff gefunden werde. Staatsanleihen hätten ebenfalls von dieser Situation profitiert und ihre Gewinne halten können.

Entsprechend der Strategie sei die Aktienallokation mit Einsetzen der Erholung am Aktienmarkt deutlich erhöht worden, um an den Kursgewinnen partizipieren zu können. Durch die frühzeitige Reduktion der Aktienquote zu Beginn der Coronapandemie hätten größere Verluste vermieden werden können, sodass zu diesem Zeitpunkt immer noch genug Risikobudget zur Verfügung gestanden habe, um die Aktienquote erhöhen zu können, ohne dabei die Wertuntergrenze zu gefährden. Die Aktienquote habe zum Ende des Berichtszeitraums bei etwa 18% gelegen. Die Duration sei zugunsten der Aktienquote auf etwa 3,7 Jahre reduziert worden, was einer Rentenquote von 57% entsprochen habe.

Die sehr ausgeprägte und schnelle Erholung am Aktienmarkt habe sich, trotz einer geringen Aktienquote zu Beginn des Quartals, positiv auf die Fondsperformance ausgewirkt. Der Performancebeitrag der Rentenmärkte sei im Berichtszeitraum nicht nennenswert gewesen. Die Wertentwicklung habe im zweiten Quartal 2020 bei 1,11% nach Kosten gelegen. (Stand vom 30.06.2020) (04.09.2020/fc/a/f)






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