Metzler Wachstum International-Fonds: 11/2020-Bericht, Portfolio etwas zyklischer ausgerichtet - Fondsanalyse


08.01.21 11:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Wachstum International Fonds (ISIN DE0009752253 / WKN 975225) strebt als Anlageziel die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender laufender Wiederanlage der Erträge an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Für den Fonds erwerbe die Gesellschaft überwiegend (zu mindestens 51%) Aktien in- und ausländischer Emittenten. Das Portfoliomanagement wähle die Unternehmen auf Basis einer durchgeführten Fundamentalanalyse aus, die nach dieser Analyse überdurchschnittliches Wachstum erwarten lassen würden. Verzinsliche Wertpapiere, Wandel- und Optionsanleihen, Indexzertifikate und in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente könnten hinzu erworben werden. Mehr als 50% des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen im Sinne des §2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz (InvStG) angelegt.

Derivate könnten sowohl zur Absicherung als auch zur Ertragssteigerung eingesetzt werden. Ein Derivat sei ein Finanzinstrument, dessen Wert - nicht notwendig eins zu eins - von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte wie z.B. Wertpapieren oder Zinssätzen abhänge.

Der globale Aktienmarkt habe im November starke Kursgewinne verzeichnet, dabei hätten sich die Kurse der Wachstumsunternehmen etwas schlechter entwickelt als der breite Markt. Die zunehmende Klarheit bezüglich des politischen Umfelds nach der US-Präsidentschaftswahl habe die Marktentwicklung begünstigt. Zudem habe es ermutigende Fortschritte bei der Entwicklung von Impfstoffkandidaten gegen das Corona-Virus gegeben. Bezogen auf die Regionen hätten sich insbesondere Titel aus Europa kräftiger erholt, die zuvor besser gelaufenen US-Aktien hätten sich dagegen unterdurchschnittlich entwickelt.

Im November richteten wir das Portfolio etwas zyklischer aus, um an einer erwarteten Erholung der Weltwirtschaft zu partizipieren, so die Experten von Metzler Asset Management. Die Experten hätten Gewinne mitgenommen und die Gewichtung bei ausgewählten US-Technologie- und Gesundheitstiteln leicht reduziert. Zu den Neuerwerbungen habe unter anderem der chinesische Versicherungskonzern PingAn gezählt, der langfristig interessantes Wachstumspotenzial biete und sich durch technologische Innovationen auszeichne. Zudem hätten die Experten eine Position im schwedischen Rohstoffkonzern Boliden aufgebaut. Sie hätten Umschichtungen im Luftfahrtbereich vorgenommen: Die Position in Airbus sei nach der jüngsten Kurserholung verkauft worden und im Gegenzug hätten die Experten in die Aktien der Zuieferer MTU Aero Engines und Transdigm investiert.

Im November habe die Fondsperformance von der starken Erholung der Airbus-Aktie sowie kräftigen Gewinnen im Technologiesektor, zum Beispiel im Halbleiterbereich (ASML, Applied Materials, Entegris), profitiert. Positive Nachrichten zur Entwicklung des Corona-Impfstoffes seien für viele Anleger das Signal gewesen, stärker umzuschichten: Titel von Unternehmen, die als Profiteure der Corona-Pandemie gegolten hätten, seien verkauft worden, und im Gegenzug sei in Aktien bisheriger Corona-Verlierer investiert worden. Unter dieser ausgeprägten Rotationsbewegung hätten Medizintechnikunternehmen wie Danaher und Thermo Fisher gelitten, die die Wertentwicklung im Portfolio belastet hätten. Auch die Alibaba-Aktie habe im November Kursverluste verzeichnet. Zum einen sei der Wert im Jahresverlauf deutlich gestiegen, zum anderen habe der geplante Börsengang der Tochtergesellschaft Ant Group wegen regulatorischer Unsicherheiten verschoben werden müssen. (Stand vom 30.11.2020) (08.01.2021/fc/a/f)






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