Metzler Multi Asset Stability A-Fonds: Q3/2018-Bericht, Wertzuwachs von 0,33% - Fondsanalyse


04.12.18 08:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Multi Asset Stability A-Fonds (ISIN DE000A1J16U3 / WKN A1J16U) strebt als Anlageziel die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender laufender Wiederanlage der Erträge an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, würden maximal 50% des Wertes des Fonds in Aktien, aktienähnliche Papiere, Zertifikate auf Aktien und Aktienindices sowie Investmentanteile einschließlich ETFs, die überwiegend in Aktien investieren würden (Aktienfonds), angelegt. Mindestens 25% des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen im Sinne des § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz (InvStG) angelegt. Daneben könnten verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Indexzertifikate, sonstige verbriefte Schuldtitel, Investmentanteile einschließlich ETFs, sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente erworben werden.

Es sei vorgesehen, in ein breit diversifiziertes Portfolio anzulegen. Die Diversifikation umfasse beispielweise Aktien globaler Aussteller, Staatsanleihen, Credit (Unternehmensanleihen inklusive High Yield, Emerging Markets Anleihen, Covered Bonds) und alternative Anlageklassen. Unter alternativen Anlageklassen verstehe man neben der Investition in Edelmetall ETCs auch Strategien, die sich langfristig unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung der traditionellen Anlageklassen Aktien und Anleihen entwickeln könnten. Derivate könnten sowohl zur Absicherung als auch zur Ertragssteigerung eingesetzt werden.

Die globalen Aktienmärkte hätten im dritten Quartal 2018 überwiegend Kursgewinne verzeichnet. Unterstützung sei von der Bekanntgabe meist guter Wirtschaftsdaten und steigender Unternehmensgewinne gekommen. Im August und Anfang September seien die Märkte wichtiger Schwellenländer zeitweise stark unter Druck geraten. In der Türkei, in Argentinien und in Brasilien hätten länderspezifische Risiken belastet; chinesische Aktien hätten unter dem Handelsstreit Chinas mit den USA gelitten, die noch höhere Importzölle angedroht hätten. US-Aktien hätten überdurchschnittliche Kursgewinne erzielt, trotz einer weiteren Leitzinserhöhung im September. Viele Anleger würden davon ausgehen, dass die USA als Nutznießer aus den Handelskonflikten hervorgehen würden. Japanische Aktien und dort insbesondere Exporttitel hätten vom etwas schwächeren Japanischen Yen profitiert. Der Aktienindex MSCI Emerging Markets habe um 0,58% nachgegeben, der MSCI Europa sei aus Eurosicht um 1,33% und der MSCI Welt sogar um 5,53% gestiegen.

Die Rentenmärkte hätten sich uneinheitlich entwickelt. Staatsanleihen der Eurozone und der USA hätten nachgegeben. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei um 17 Basispunkte auf 0,47% gestiegen, die Rendite zehnjähriger US-Treasury Bonds sogar um 20 Basispunkte auf 3,06%. Belastend gewirkt hätten gute US-Konjunkturdaten sowie weltweit steigende Löhne. Der Index für Staatsanleihen der Eurozone (ICE BofAML Euro Government Index) sei um 1,02% gesunken, Unternehmensanleihen hätten gemessen am ICE BofAML Euro Corporate Index minimal zugelegt (0,01%). Den größten Wertzuwachs hätten hochverzinsliche Euro-Unternehmensanleihen und globale währungsgesicherte Schwellenländeranleihen erzielt.

Der Fonds habe einen Wertzuwachs von 0,33% verbucht. Das Vermögen sei im Berichtszeitraum global breit diversifiziert gewesen. Beigemischt gewesen seien bestimmte Themen wie deutsche Aktien, Wachstumsaktien sowie Aktien kleinerer und mittlerer Unternehmen. Außerdem seien Anlagen zur Ausschöpfung alternativer Risikoprämien im Fonds gewesen, so Anteile am Fonds Metzler Alpha Strategies (ISIN IE00B8KKJW05 / WKN A1J1NT) und ein ETC auf den Goldpreis.

Mitte Juli reduzierten wir die Aktienquote, die zu Beginn des Quartals bei 32,3% gelegen hatte, um 1,4%-Punkte auf knapp 31% des Fondsvermögens über den Verkauf von Aktienindex-Futures: Nach der vorhergehenden guten Kursentwicklung hielten wir das weitere Potenzial für begrenzt und sahen andererseits Risiken im weiter andauernden Handelsstreit, so die Experten von Metzler Asset Management. Ende August hätten die Experten die Währungssicherung im US-Dollar reduziert und Mitte September alle US-Dollar und Yen-Sicherungen für das Aktiensegment geschlossen. Die Nettoaktienquote des Fonds habe zum Ende des Berichtszeitraums bei 31,7% gelegen. (Stand vom 28.09.2018) (04.12.2018/fc/a/f)






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