Metzler Multi Asset Stability A-Fonds: Q1/2020-Bericht, Wertrückgang von 7,13% - Fondsanalyse


11.05.20 10:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Multi Asset Stability A-Fonds (ISIN DE000A1J16U3 / WKN A1J16U) strebt als Anlageziel die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender laufender Wiederanlage der Erträge an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, würden maximal 50% des Wertes des Fonds in Aktien, aktienähnliche Papiere, Zertifikate auf Aktien und Aktienindices sowie Investmentanteile einschließlich ETFs, die überwiegend in Aktien investieren würden (Aktienfonds), angelegt. Mindestens 25% des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen im Sinne des § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz (InvStG) angelegt. Daneben könnten verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Indexzertifikate, sonstige verbriefte Schuldtitel, Investmentanteile einschließlich ETFs, sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente erworben werden.

Es sei vorgesehen, in ein breit diversifiziertes Portfolio anzulegen. Die Diversifikation umfasse beispielweise Aktien globaler Aussteller, Staatsanleihen, Credit (Unternehmensanleihen inklusive High Yield, Emerging Markets Anleihen, Covered Bonds) und alternative Anlageklassen. Unter alternativen Anlageklassen verstehe man neben der Investition in Edelmetall ETCs auch Strategien, die sich langfristig unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung der traditionellen Anlageklassen Aktien und Anleihen entwickeln könnten. Derivate könnten sowohl zur Absicherung als auch zur Ertragssteigerung eingesetzt werden.

An den internationalen Aktienmärkten seien ab Mitte Februar die Kurse eingebrochen. Ursache dafür sei die besorgniserregende Zunahme von Coronavirus-Neuinfektionen außerhalb Chinas, in Europa zunächst insbesondere in Italien, gewesen. Die daraufhin weltweit eingeleiteten Maßnahmen der Regierungen zur Eindämmung der Coronapandemie hätten zu erheblichen Beschränkungen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaftsaktivitäten geführt. Der Aktienindex MSCI Europa sei im ersten Quartal 2020 aus Eurosicht um 22,59% gesunken, der MSCI Welt um 19,23% und der MSCI Emerging Markets um 21,84%.

An den globalen Rentenmärkten hätten die Renditen von Staatsanleihen wegen zunehmender Rezessionsbefürchtungen und aufgrund der geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen der wichtigsten Notenbanken stark nachgegeben. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei im Berichtsquartal um 27 Basispunkte auf -0,46% gesunken, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sogar um 125 Basispunkte auf 0,67%. Damit hätten sich Staatsanleihen wesentlich besser als risikoreichere Rentenanlagen entwickelt.

Der Metzler Multi Asset Stability, der primär in Fonds investiert sei, habe das Quartal mit einem Verlust von 7,13% beendet. Die Netto-Aktienquote des Fonds sei im Berichtsquartal per Saldo um etwa 9%-Punkte reduziert worden. Ende März habe sie bei etwa 19,0% des Fondsvolumens gelegen. Mit seiner defensiveren Positionierung habe der Fonds die Verluste an den Aktienmärkten etwas abfedern können.

Das Segment der Staatsanleihen werde primär über den aktiv gemanagten und währungsgesicherten globalen Rentenfonds Metzler Sovereign Select abgebildet. Außerdem sei der Fonds Ende März im aktiv gemanagten Unternehmensanleihefonds Metzler Euro Corporates investiert gewesen. Die Anlagen in währungsgesicherten Exchange-Traded Funds (ETFs) auf USD-Unternehmensanleihen, auf hochverzinsliche Euro-Unternehmensanleihen sowie in einem währungsgesicherten ETF auf Schwellenländeranleihen seien im März aufgelöst worden. Die Renteninvestments hätten Ende März 2020 einen Anteil von etwa 48% am Fondsvolumen gehabt. (Stand vom 31.03.2020) (11.05.2020/fc/a/f)





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