Metzler Multi Asset Income A-Fonds: Q1/2018-Bericht, Wertminderung von 3,02% - Fondsanalyse


14.05.18 11:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Multi Asset Income A-Fonds (ISIN DE000A1J16W9 / WKN A1J16W) strebt als Anlageziel die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender laufender Wiederanlage der Erträge an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, würden maximal 70% des Wertes des Fonds in Aktien, aktienähnliche Papiere, Zertifikate auf Aktien und Aktienindices sowie Investmentanteile einschließlich ETFs, die überwiegend in Aktien investieren würden (Aktienfonds), angelegt. Mindestens 25% des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen im Sinne des § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz (InvStG) angelegt. Daneben könnten verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Indexzertifikate, sonstige verbriefte Schuldtitel, Investmentanteile einschließlich ETFs, sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente erworben werden.

Es sei vorgesehen, in ein breit diversifiziertes Portfolio anzulegen. Die Diversifikation umfasse beispielweise Aktien globaler Aussteller, Staatsanleihen, Credit (Unternehmensanleihen inklusive High Yield, Emerging Markets Anleihen, Covered Bonds) und alternative Anlageklassen. Unter alternativen Anlageklassen verstehe man neben der Investition in Edelmetall ETCs auch Strategien, die sich langfristig unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung der traditionellen Anlageklassen Aktien und Anleihen entwickeln könnten.

Derivate könnten sowohl zur Absicherung als auch zur Ertragssteigerung eingesetzt werden.

Die internationalen Aktienmärkte hätten ihre Aufwärtsbewegung im ersten Quartal 2018 zunächst fortgesetzt. Anfang Februar seien dann allerdings die Kurse wieder gesunken. Ein wichtiger Auslöser dafür seien Inflationsängste und Befürchtungen in den USA gewesen, dass die Notenbank ihre Zinsen schneller erhöhen könnte als erwartet. Die Aktienmärkte seien zeitweise massiv unter Druck geraten. Nach einer Zwischenerholung habe sich die Kurskorrektur im März fortgesetzt; der Handelsstreit zwischen den USA und China habe die Börsen belastet. Zudem seien die zuvor stark nachgefragten Technologieaktien deutlich unter Druck geraten. Gründe hierfür seien sowohl der aufgedeckte Datenskandal bei Facebook als auch die jüngste Kritik des US-Präsidenten am Geschäftsgebaren von Amazon gewesen. Außerdem hätten einige Wirtschaftsfrühindikatoren signalisiert, dass die globale Wachstumsdynamik zuletzt etwas nachgelassen habe. Der Aktienindex MSCI Welt habe aus Sicht eines Euro-Anlegers 3,61% an Wert eingebüßt, der MSCI Europa 4,30%. Der Fonds habe im Quartal 3,02% an Wert verloren.

Die Rentenmärkte hätten zu Jahresbeginn zunächst Verluste verzeichnet, besonders in den USA. Verantwortlich dafür seien unter anderem die geplante Steuerreform, die voraussichtlich zu einer deutlichen Ausweitung der US-Staatsverschuldung führen werde, sowie starke Arbeitsmarktdaten gewesen. Im März hätten sich die Rentenmärkte wieder deutlich erholt. Aufgrund der gestiegenen Unsicherheit an den Aktienmärkten und der leicht gesunkenen Inflationserwartungen seien insbesondere Staatsanleihen gesucht gewesen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei in der Berichtsperiode per Saldo um 7 Basispunkte auf 0,50% gestiegen. Gemessen am J.P. Morgan Rentenindex (JPM EMU) hätten Staatsanleihen der Eurozone im ersten Quartal eine Performance von 1,47% erzielt. Das sei die beste Performance im Rentensegment gewesen - die risikoreicheren Rentensegmente hätten per Saldo etwas nachgegeben.

In der Berichtsperiode sei das Fondsvermögen etwas breiter regional diversifiziert und innerhalb der Anlageregionen stärker gestreut worden. Dazu sei in mehrere Aktienfonds mit jeweils verschiedenen Investmentstilen investiert worden, beispielsweise mit Fokus auf Wachstumstitel sowie auf kleine und mittlere Unternehmen. Außerdem seien Anlagen zur Abschöpfung alternativer Risikoprämien, sowie auch ein ETC auf Gold beigemischt worden; im Gegenzug sei eine etwas größere ETF-Position auf US-Aktien verkauft worden. Weitere Umschichtungen beruhten auf unserer grundsätzlichen Entscheidung, stärker auf Fondsanteile als auf Einzelaktien zu setzen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Nettoaktienquote des Fonds sei im Laufe des Quartals per Saldo leicht auf 47,39% reduziert worden, die Duration im Rentensegment sei verlängert worden. (Stand vom 29.03.2018) (14.05.2018/fc/a/f)





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