Metzler Japanese Equity Fund/Class A: Q3/2017-Bericht, Wertzuwachs von 2,57% - Fondsanalyse


03.11.17 08:50
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Ziel des Metzler Japanese Equity Fund/Class A ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, investiere der Fonds überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in Japan, die im Tokyo Stock Price Index (TOPIX) zusammengefasst seien. Der Fonds könne auch in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere anderer japanischer Unternehmen investieren.

Im dritten Quartal seien die Kurse an Japans Börsen (in lokaler Währung) gestiegen. Der TOPIX habe bei 1.674,75 Punkten geschlossen. Der Fonds habe aus Sicht eines Euro-Investors mit 2,57% besser abgeschnitten als der Vergleichsindex TOPIX (0,83%).

Der Kursverlauf im Berichtsquartal sei volatil gewesen. Gute Unternehmensnachrichten und die überwiegend positiven Ertragszahlen, die die Unternehmen zu Beginn der Berichtssaison veröffentlicht hätten, hätten die Kurse an den japanischen Aktienmärkten steigen lassen. Ebenfalls positiv hätten sich die Abwertung des Yen Anfang Juli sowie die steigenden Zinsen in den USA ausgewirkt. Und auch die Entscheidung des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe Ende September, die Parlamentswahlen vorzuziehen, habe zu steigenden Kursen geführt, da die Marktteilnehmer mit weiteren Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur rechnen würden.

Im Berichtszeitraum hätten jedoch geopolitische Ereignisse immer wieder die Kurse belastet. Insbesondere die Nordkorea-Krise habe während des dritten Quartals zu Kursverlusten geführt: Die Raketenabschüsse im Juli, August und September, der immer schärfer werdende Ton zwischen dem Land und den USA sowie der Atombombentest im September - insbesondere hätten die Kurse von kleinen und mittleren Unternehmen gelitten. Auch zunehmende Zweifel an der US-Regierung unter Trump sowie die steigende Unzufriedenheit mit der Regierung Abes sowie die Yen-Stärke im August hätten zu Kursrückgängen geführt.

Titel der Branchen Öl & Kohle, Nichteisenmetalle, Textilwaren & Bekleidung, Bergbau und Transportzubehör hätten im Berichtszeitraum am besten abgeschnitten. Zu den Branchen mit der schlechtesten Wertentwicklung hätten Elektrizität & Gas, Immobilien, Versicherungen, Wertpapier- & Warentermingeschäfte sowie Banken gehört. Zur guten Wertentwicklung des Fonds habe die Übergewichtung folgender Einzeltitel beigetragen: Showa Denko und Denka (beide Chemie), Lasertex (Elektrogeräte), Outsourcing (Dienstleistungen), Furukawa Electric (Nichteisenmetalle) und Sankyu (Landtransport).

Belastend habe sich ausgewirkt, dass die Aktien von Keyence (Elektrogeräte) und Recruit Holdings (Dienstleistungen) nicht im Fonds vertreten gewesen seien. Auch das Übergewicht in Nippon Chemi-Con und Alps Electric (Elektrogeräte), Seibu Holdings (Landtransport) und NS Solutions (Information & Kommunikation) habe sich nicht bezahlt gemacht. (Stand vom 29.09.2017) (03.11.2017/fc/a/f)






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