Metzler Japanese Equity Fund/Class A: Q2/2020-Bericht, Underperformance der Value-Aktien belastet - Fondsanalyse


15.09.20 09:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Ziel des Metzler Japanese Equity Fund/Class A (ISIN IE0003722711 / WKN 989437) ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, investiere der Fonds überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in Japan, die im Tokyo Stock Price Index (TOPIX) zusammengefasst seien. Der Fonds könne auch in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere anderer japanischer Unternehmen investieren.

Der TOPIX (ohne Dividenden) habe im zweiten Quartal einen Großteil seiner deutlichen Verluste aus dem Vorquartal wieder wettgemacht. Die Kurszuwächse seien zurückzuführen gewesen auf die Erwartung der Marktakteure, dass sich die Weltwirtschaft erholen und die Covid-19-Lage kontinuierlich verbessern werde. So hätten im April die sinkenden Zahlen von Neuinfizierten in den USA und Europa für steigende Aktienkurse gesorgt. Im Mai hätten zwar schwache Wirtschaftsdaten aus den USA und Ängste vor einem wieder aufflammenden Handelskrieg zwischen China und den USA auf die Stimmung der Anleger gedrückt, jedoch habe sich der Kursanstieg fortgesetzt. Darin habe sich die Hoffnung der Marktakteure auf eine baldige Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeiten widergespiegelt. Der Aufwärtstrend sei zunächst auch im Juni intakt geblieben, bevor Sorgen vor einer zweiten Corona-Infektionswelle in den USA auch den japanischen Aktienmarkt stark belastet hätten. In diesem Umfeld habe der Index den Berichtszeitraum bei fast 1.560 Punkten abgeschlossen, was einem Quartalsplus von 11,1% entsprochen habe.

Die Sektoren mit der besten Wertentwicklung im Berichtsquartal seien Maschinenbau, Dienstleistungen, Elektrogeräte, Pharmazie und Nichteisenmetalle gewesen. Die schlechtesten Ergebnisse hätten dagegen die Sektoren Zellstoff und Papier, Lufttransport, Strom und Gas, Landtransport sowie Öl- und Gasprodukte erzielt.

Sowohl die Sektorallokation als auch die Einzeltitelauswahl hätten im Berichtsquartal negativ zur Fondsperformance beigetragen. Die Wertentwicklung sei zudem nach wie vor belastet worden von der generellen Underperformance der Value-Aktien gegenüber den Wachstumswerten.

Allerdings habe es auch unter den Einzelwerten mehrere Positionen im Portfolio gegeben, die sich bewährt hätten: So hätten sich die Übergewichte in Tokyo Ohka Kogyo (Chemie), NEC und Fujitsu (Elektrogeräte) sowie TIS (Information und Kommunikation) ausgezahlt. Auch dass wir keine Position in NTT Docomo (Information und Kommunikation) hielten, kam dem Fonds zugute, so die Experten von Metzler Asset Management.

Demgegenüber hätten die Übergewichtungen in Nipro (Präzisionsinstrumente), Japan Post (Dienstleistungen), Kyocera (Elektrogeräte) und Mitsubishi Chemical Holdings (Chemie) die Wertentwicklung des Portfolios gebremst. Negativ habe sich zudem ausgewirkt, dass der Fonds keine Position in Keyence (Elektrogeräte) gehalten habe und im Berichtsquartal in Softbank Group (Information und Kommunikation) untergewichtet gewesen sei. (Stand vom 30.06.2020) (15.09.2020/fc/a/f)






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