Metzler European Growth-Fonds: Q3/2017-Bericht, Wertzuwachs von 3,58% - Fondsanalyse


01.11.17 12:25
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Ziel des Metzler European Growth Fonds (ISIN IE0002921868 / WKN 987736) ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, investiere der Fonds diversifiziert überwiegend in europäische Aktien und aktienähnliche Wertpapiere. Bei der Auswahl der Einzeltitel für das Portfolio werde der Schwerpunkt auf Unternehmen liegen, für die langfristig überdurchschnittliche Wachstumsaussichten erwartet würden. Der Fonds werde so verwaltet, dass die Eignung für den französischen "Plan dÉpargne en Actions" ("PEA") sichergestellt sei.

Im dritten Quartal seien die Kurse an den meisten Aktienmärkten in Europa gestiegen, allen voran bei den Nebenwerten. Zurückzuführen gewesen sei dies auf die weiterhin sehr guten Konjunkturdaten in der Eurozone und anderen Regionen der Welt sowie auf die zumeist positiven Berichte der Unternehmen zu ihren Geschäften im zweiten Quartal. In diesem Umfeld habe der Fonds mit einem Gewinn von fast 3,6% deutlich besser abgeschnitten als der Vergleichsindex MSCI Europa Growth Net mit einem Plus von knapp 2,0%.

Unverändert habe die Wertentwicklung des Fonds von seiner betont zyklischen Ausrichtung und vom Fokus auf Quality-Growth-Titel profitiert. Entsprechend hätten die Experten im Quartal Aktien des schwedischen Wärmepumpenherstellers Nibe Industrier in den Fonds aufgenommen und dafür eine Kursdelle nach etwas schwächeren Geschäftszahlen genutzt. Die Experten seien unverändert von der langfristigen Wachstumsstory des Unternehmens überzeugt: Wärmepumpen würden Heizkosten sparen und die Umwelt schonen, das Unternehmen sei zudem weltweit aufgestellt und wachse kontinuierlich über gezielte Zukäufe.

Zudem stockten die Experten von Metzler Asset Management ihre Beteiligung an Coloplast auf, einem auf Medizinprodukte spezialisierten Unternehmen aus Dänemark, das in der Entwicklung eng mit den Anwendern zusammenarbeite. Für den Zukauf hätten die Experten einen Kursknick infolge der ihres Erachtens übertriebenen Befürchtungen vieler Investoren genutzt, das Wachstum des Unternehmens könnte sich durch ein auslaufendes Patent verlangsamen.

Im Gegenzug verkauften die Experten von Metzler Asset Management ihre Beteiligungen an der Schweizer Bankengruppe Julius Bär, am schwedischen Messtechnik-Konzern Hexagon und am schwedischen Hersteller von Hygienepapieren SCA Svenska Cellulosa (nach einem Aktiensplit) und sicherten Gewinne für den Fonds. Zudem sei die Portfoliostruktur unverändert geprägt gewesen durch das Untergewicht in multinationalen Konzernen mit geringer Ertragsvolatilität, die im Vergleichsindex stark vertreten seien. Diese Ausrichtung habe sich im Berichtsquartal insofern ausgezahlt, als das sich Portfolio wegen seines Untergewichts in Nestlé & Co. von der unterdurchschnittlichen Wertentwicklung in der Branche Nahrungsmittel und Getränke habe abkoppeln können.

Hohe Performance-Beiträge hätten im abgelaufenen Quartal die deutschen Werte Wacker Chemie (Spezialchemie) und Infineon (Halbleiter) sowie die belgische Umicore (Materialtechnologie) geliefert. Dagegen hätten die Beteiligungen an der italienischen Luxottica (Brillen), der britischen Reckitt Benckiser (Konsumgüter) und der deutschen Brenntag (Chemiehandel) die Wertentwicklung des Fonds beeinträchtigt. (Stand vom 29.09.2017) (01.11.2017/fc/a/f)






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IE0002921868 987736 184,05 € 143,64 €