Metzler European Dividend Sustainability / Class A: Q4/2017-Bericht, Wertzuwachs von 1,06% - Fondsanalyse


02.02.18 14:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Ziel des Metzler European Dividend Sustainability / Class A-Fonds (ISIN IE00BYY02855 / WKN A14V5P) ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, investiere der Fonds diversifiziert überwiegend in europäische Aktien und aktienähnliche Wertpapiere. Der Anlageschwerpunkt liege auf Unternehmen, die in der Vergangenheit Dividenden ausgeschüttet hätten oder die ein hohes Potenzial aufweisen würden, in der Zukunft Dividenden zu zahlen.

Neben dem Anlageschwerpunkt "Dividenden" sei ein zugrunde liegender und integraler Bestandteil der Auswahlstrategie des Fonds, in "nachhaltige" Anlagen, also in Anlagen, die Nachhaltigkeitskriterien des Investmentmanagers erfüllen würden, zu investieren. Um festzulegen, ob eine Anlage nachhaltig sei, führe der Investmentmanager für alle aktuellen und vorgeschlagenen Anlagen einen Screening-Prozess zur Nachhaltigkeit durch. Dieser Screening-Prozess basiere auf der Analyse von definierten Kriterien durch den Investmentmanager; hier handele es sich um Umwelt- (z. B. Abfallentsorgung), soziale (z. B. Verbraucherschutz) und Governance-Kriterien (z. B. Ressourcenmanagement), die zur Bewertung der Nachhaltigkeitsperformance eines Unternehmens beitragen würden.

Ein Engagement in Währungen und an Aktienmärkten könne durch derivative Finanzinstrumente abgesichert werden.

Der Fonds werde so verwaltet, dass die Eignung für den französischen "Plan d'Épargne en Actions" ("PEA") sichergestellt sei.

Gute Konjunkturdaten und ein intaktes makroökonomisches Umfeld hätten auch im vierten Quartal einen guten Boden für Kurszuwächse an den europäischen Börsen gebildet. Die Unternehmen hätten überwiegend gute Zahlen berichtet. Zudem seien die Anleger im aktuellen Niedrigzinsumfeld nach wie vor auf der Suche nach Anlagealternativen. Insbesondere zyklische Werte hätten von den erhöhten Industrieaktivitäten profitiert. Defensive Sektoren hätten mit dieser Entwicklung nicht mithalten können. Der Fonds habe mit einem Plus von 1,06% besser abgeschnitten als der breite europäische Markt.

Positiv zur Fondsperformance hätten die Branchen Telekommunikation (0,50%), Gesundheitswesen (0,46%) und Real Estate (0,24%) beigetragen. Dagegen hätten die Branchen Banken (-0,56%), Öl und Gas (-20%) und Technologie (-0,17%) auf das Ergebnis des Fonds gedrückt.

Auf Einzeltitelebene hätten die Werte des Touristikunternehmens Tui (20,8%) überzeugt, das über alle Sparten hinweg gute Zahlen berichtet habe. Die Papiere des deutschen Telekommunikationsanbieters Drillisch seien um 16,0% gestiegen, sie hätten von der Übernahme durch United Internet profitiert.

Die Aktien des in London gelisteten Bergbauunternehmens Rio Tinto seien um 12,7% gestiegen: Die gestiegenen Rohstoffpreise, insbesondere für Kupfer, hätten dem Kurs Schwung verliehen. Auf der anderen Seite hätten die gestiegenen Korkpreise für einen Kursverlust beim portugiesischen Korkproduzenten Corticeira (-12,6%) gesorgt. Die Kursverluste der Aktien der Banken Unicredit (Italien, -13,5%) und Société Générale (Frankreich, -13,1%) seien auf die Sektorrotation zurückzuführen, die die gesamte Bankbranche nach einem guten Jahr 2017 getroffen habe.

Die Portfoliostruktur des Fonds sei weiterhin leicht zyklisch aufgebaut. Die Experten hätten ihre Positionen in Unternehmen der Sektoren Versicherungen und Finanzdienstleistungen leicht erhöht, auch den Sektor Baustoffe hätten sie leicht aufgestockt. (Stand vom 29.12.2017) (02.02.2018/fc/a/f)





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