Metzler Euro Corporates AI-Fonds: Q4/2019-Bericht, Wertrückgang von 0,6% - Fondsanalyse


03.02.20 09:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Euro Corporates Fonds (ISIN DE000A0RBZB5 / WKN A0RBZB) strebt als Anlageziel die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender Ausschüttung an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, lege der Fonds in verzinsliche Wertpapiere einschließlich Wandel- und Optionsanleihen in- und ausländischer Emittenten an. Daneben könnten auch Aktien erworben werden, soweit diese in der Ausübung von Bezugs-, Wandel- oder Optionsrechten erworben worden seien. Weitere Anlageinstrumente seien Investmentanteile, Geldmarktinstrumente, Derivate (insbesondere Kreditderivate) und in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente. Alle Anlageinstrumente könnten auf Euro oder auf Fremdwährungen lauten.

Das Fondsvermögen werde in fest und variabel verzinsliche Wertpapiere, bis zu 90% in Geldmarktinstrumente und bis zu 49% in Bankguthaben angelegt. Hierbei müssten mindestens 51% des Sondervermögens angelegt sein in Unternehmen (Corporates), z.B. in Wertpapieren oder Geldmarktinstrumenten von Industrieunternehmen und unbesicherten Bankschuldverschreibungen. Auf die Mindestanlagegrenze von 51% werde auch das Emittentenrisiko aus abgeschlossenen Geschäften in Kreditderivaten, insbesondere Credit Default Swaps, angerechnet. Pfandbriefe und andere Covered Bonds sowie Bankguthaben würden nicht auf die Corporatequote angerechnet.

Nach den Zinssenkungen der US-Notenbank im September und Oktober sei der Leitzins in den USA im Dezember unverändert bei 1,75% geblieben. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe im vierten Quartal die Konditionen für die Einlagefazilität um 10 Basispunkte auf -0,5% gesenkt und den Leitzins unverändert bei 0% gelassen. Darüber hinaus habe sie das Anleihekaufprogramm wieder aufgenommen, was die Risikoaufschläge für Unternehmensanleihen habe sinken lassen. Das habe sich vor allem auf die Prämien bei Neuemissionen ausgewirkt.

Zudem hätten die positiven politischen Entwicklungen zum Jahresende die Lage an den Finanzmärkten entspannt. Nach dem klaren Sieg von Boris Johnson bei den vorgezogenen Parlamentswahlen würden die Marktteilnehmer von einem geregelten Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union ausgehen, wobei das Abkommen mit der EU im Jahresverlauf final ausgearbeitet werden solle. Auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China habe sich deutlich entschärft. Alle diese Ereignisse hätten zu einer Korrektur am Zinsmarkt geführt und die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei zum Jahresende auf -0,18% gestiegen. Der Gesamtertrag im Segment der Unternehmensanleihen habe im vierten Quartal zwar mit fast -0,5% im Minus gelegen, jedoch sei die Überschussrendite gegenüber Staatsanleihen mit knapp 1,4%-Punkten positiv ausgefallen.

Im Berichtszeitraum hätten die Experten von Metzler Asset Management ihre bereits offensive Credit-Positionierung weiter ausgebaute. Dementsprechend habe sich der Anteil von Papieren mit BBB-Rating und von High-Yield- Anleihen im Fonds erhöht, die Quote nachrangiger Anleihen sei aber leicht zurückgegangen. Die Zinsduration habe zwar bis November über der Benchmark gelegen, ab dem Wechsel zum Dezember habe der Fonds jedoch eine kürzere Duration aufgewiesen.

Im vierten Quartal habe der Fonds mit einem Wertverlust von fast 0,6% die Wertentwicklung der Benchmark um 11 Basispunkte verfehlt, das Jahr aber insgesamt mit einer soliden Outperformance von über 1,3%-Punkten und einem Jahresergebnis von knapp 7,7% beendet. (Stand vom 30.12.2019) (03.02.2020/fc/a/f)





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