Metzler Eastern Europe-Fonds: Q4/2019-Bericht, Aktienmärkte setzen Aufwärtsbewegung fort - Fondsanalyse


04.02.20 10:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Ziel des Metzler Eastern Europe-Fonds ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Der Fonds investiere überwiegend in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere. Zu jeder Zeit seien mindestens 51% des Fondsvermögens in osteuropäischen Aktien und aktienähnlichen Wertpapieren angelegt. Es sei nicht vorgesehen, dass der Fonds mehr als 35% seines Fondsvermögens in lokal gehandelte russische Aktien investiere. Derivate könnten eingesetzt werden, um das Engagement in Devisenmärkten zu erhöhen und/oder zu verringern. Der Vergleichsindex für den Fonds sei MSCI EFM Europe and CIS IMI Custom Capped ("MSCI EM Eastern Europe Custom").

Die internationalen Aktienmärkte setzten ihre Aufwärtsbewegung im vierten Quartal 2019 fort. Dabei profitierten sie von der Einigung der USA und Chinas auf die erste Phase eines Handelsabkom- mens und den deutlich reduzierten politischen Risiken. Weitere positive Impulse kamen aus der Wirtschaft, die leichte Erholungstendenzen zeigte. In diesem Umfeld konnten sich die Märkte aus der Region Emerging Europe gut behaupten.

Mit einem Wertzuwachs von 13,7% aus Sicht eines Euro-Investors hätten Russlands Börsen gemessen am MSCI Russland im 4. Quartal am besten abgeschnitten. Die sich kontinuierliche verbessernde Unternehmensführung russischer Unternehmen habe sich deutlich in steigenden Aktienkursen bemerkbar gemacht. Russische Aktien seien trotz des starken Kursanstiegs von 55,8% 2019 nach wie vor attraktiv bewertet und würden Dividendenrenditen von 7,9% (MSCI Russland) für 2020 ausweisen. Die Experten von Metzler Asset Management hätten Aktien des Technologieunternehmens Yandex aufgestockt und Positionen im Stahlsektor nach einer deutlichen Kurskorrektur aufgebaut.

Der polnische Aktienmarkt habe mit den globalen Märkten nicht mithalten können und das Quartal mit einem leichten Plus von 1,0% gemessen am MSCI Polen abgeschlossen. Nach wie vor gebe es noch keine Klarheit über mögliche Verluste aus Fremdwährungskrediten. Insgesamt hätten sich die Aktien von Unternehmen mittlerer Größe deutlich besser entwickelt: So habe der Midwig-Index im Berichtszeitraum 8,7% zugelegt.

Die Wirtschaft in der Türkei habe sich im zweiten Halbjahr 2019 deutlich stabilisiert. Die Inflationsrate sei im Oktober auf 8,6% gefallen, bevor sie Ende des Jahres, bedingt durch den Basiseffekt, wieder leicht gestiegen sei. Dies habe der Türkischen Zentralbank erlaubt, den Leitzins auf 12% zu senken. Die Lockerung der Geldpolitik habe spürbar Unternehmen und Privathaushalte entlastet. Die Erholung der türkischen Wirtschaft werde durch eine allmähliche Verbesserung der Inlandsnachfrage und eine anhaltende Stärke des Nettoexports getragen.

Die türkische Börse habe im Berichtszeitraum 2,8% gemessen am MSCI Türkei verloren, da politische Risiken die Kurse zwischenzeitlich stark unter Druck gebracht hätten. Türkische Aktien waren im Portfolio übergewichtet, insbesondere Titel im Konsum- und Industriesektor erschienen uns als sehr attraktiv, so die Experten von Metzler Asset Management. Der Markt sei mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 6,9 für 2020 sehr günstig bewertet und handle mit einem Abschlag von 48% zu anderen Schwellenländern, gemessen am MSCI Emering Markets. Die Experten von Metzler Asset Management hätten Aktien des Glasherstellers Anadolu Cam und des Reifenproduzenten Brisa neu in das Portfolio aufgenommen. (Stand vom 30.12.2019) (04.02.2020/fc/a/f)





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