LuxTopic-Fonds: Divergenzen und viel Luft nach oben - Fondsanalyse


04.10.18 13:00
Robert Beer Investment

Weiden (www.fondscheck.de) - Während die US-Indices - befeuert durch die Steuerreform - ständig neue Hochs markieren, stehen Emerging Markets und europäische Indices unter Druck, so die Experten von Robert Beer Investment.

Der Handelsstreit, steigende US-Zinsen aber auch Italien, Brexit sowie zunehmender Populismus würden hier die Kurse drücken. Das Auftreten und die Stabilität der deutschen Bundesregierung in den letzten Wochen sorge für zusätzliche Verunsicherung.

Das Momentum liege also derzeit eindeutig in den USA, zumindest kurzfristig. Denn langfristig habe sich eine enorme Divergenz aufgebaut. Inwiefern diese nachhaltig sei und welcher Anteil, hiervon psychologischer Natur sei, werde sich zeigen.

Denn dass vieles Psychologie sei, zeige das Beispiel Italien. Der jüngste "Schock": Das italienische Defizit solle 2019 2,4% betragen. Die EU wolle maximal 2% tolerieren. Kein Beinbruch sollte man meinen, zumal Italien seit 2012 unter der Mastricht-Grenze von 3% liege. Die Vereinigten Staaten seien im Übrigen in dieser Zeit kein einziges Mal unter der 3% Defizitquote gewesen und würden in diesem Jahr ein Defizit von über 5% ausweisen.

Während also in Europa wahrscheinlich nicht alles so schlecht sei, wie man aktuell meinen könne, werde sich zeigen, ob die aktuelle Entwicklung in den USA langfristig wirklich den erhofften Nutzen habe.

Einer der Hauptbelastungsfaktoren und Gründe dieser Divergenz sei sicher der Zoll- und Handelsstreit. Dieser belaste das Sentiment "Europa und Emerging Marktes" und drücke Bewertung und Kurse. Aber auch hier zeige sich langsam etwas Entspannung.

China habe zum einen erste Zölle für Importe gesenkt, sein Land also für Handel geöffnet. Zum anderen zeige das Handelsabkommen Mexiko-USA-Kanada, dass eine Einigung sehr zeitnah und zügig erzielt werden könne.

Wie so oft lägen also die Chance auf eine Einigung und das Risiko einer Ausweitung dieses Konflikts sehr nah beieinander. Nach Erachten der Experten sei hier jedoch besonders in europäische Märkte bereits viel Risiko eingepreist, sodass im Falle einer Einigung deutliches Aufholpotenzial bestehen sollte.

Deswegen und aufgrund Euro-Angst und Europa-Skepsis wurden in den letzten Jahren europäische Blue Chips gemieden, die Kurse stagnierten, so die Experten von Robert Beer Investment. Und dies, obwohl die Unternehmen konstant gute Gewinne erzielt hätten. Die Bewertungen seien zurückgekommen und langfristig auf fairen Niveaus. Aus Sicht der Experten eine gute Gelegenheit, nach dem jüngsten Rücksetzer zu investieren.

Wohlgemerkt, für den langfristigen Anleger. Denn kurzfristig sei an der Börse vieles möglich: Auch das Gegenteil. Was günstig sei, könne schließlich immer noch etwas günstiger werden. Wobei hier die Betonung eindeutig auf "kann" liege.

Natürlich sei in den vergangenen Jahren long only und ETF unter Renditeaspekten besser gewesen. Das letzte negative Aktienjahr im EURO STOXX sei jedoch 2011 gewesen und die letzte größere Korrektur im S&P 500 liege auch schon etliche Jahre zurück. Die Experten würden konsequent eine langfristige Strategie verfolgen und hätten sowohl die Rendite als auch das Risiko im Blick.

Der LuxTopic - Aktien Europa (ISIN LU0165251116 / WKN 257546, A; ISIN LU0592234537 / WKN A1JFAE, B) der Experten kombiniere seit der Auflage am 25.06.2003 europäische Standardwerte und eine konsequente Sicherungsstrategie. Eben kein klassischer Aktienfonds, sondern kontrollierte Offensive.

Eine Strategie mit Sicherungskomponente und internationalen Blue Chips verfolge der LuxTopic - Flex. Eine Alternative zu vielen offensiven Mischfonds mit dem bewährten Konzept des LuxTopic - Aktien Europa. Man sollte hierzu doch das Webinar der Experten nächste Woche beachten. (Ausgabe vom 02.10.2018) (04.10.2018/fc/a/f)





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