LOYS Global L/S-Fonds: Bewährte defensive Alternative zur reinen Aktienanlage - Fondsanalyse


12.02.18 11:30
LOYS

Oldenburg (www.fondscheck.de) - Die gute Börsenstimmung des Jahres 2017 fand im Januar zunächst ihre Fortsetzung, so die Experten von LOYS.

Motiviert durch eine Unternehmenssteuerreform in den USA hätten die Weltbörsen unter der Führung der USA zunächst eine furiose Gangart an den Tag gelegt.

Starke Zuflüsse in Aktienfonds hätten sich als zusätzlicher Treibsatz für die Aktienmärkte erwiesen. Technologietitel hätten sich dabei besonders in Szene zu setzen gewusst. Am Monatsende habe die Euphorie dann aber merklich abgekühlt, als steigende Langfristzinsen Wasser in den süßen Börsenwein gegossen hätten. Ausgehend von der Wall Street hätten auch die europäischen Zinsen am langen Ende der Zinsstrukturkurve angezogen. Für Bondanleger kündige sich damit ein weiteres schwaches Jahr an. Obendrein habe der fortgesetzte Dollarverfall die Unsicherheit an den Finanzmärkten gesteigert.

Es bestehe inzwischen kein Zweifel daran, dass die Zinswende in den USA vollzogen sei. Dort werde in diesem Jahr mit drei weiteren Leitzinserhöhungen gerechnet. Die Beobachtung der Inflation werde im Jahr 2018 von besonderer Wichtigkeit sein und Höhe sowie Geschwindigkeit des Zinsanstiegs bestimmen. Diese Zinswende könne in Europa nicht ignoriert werden und werde über kurz oder lang ebenfalls zu steigenden Zinsen führen. Allerdings beharre die Europäische Zentralbank darauf, dass in der Eurozone keine Eile für die Anhebung der Leitzinsen bestehe.

Für das Fondsmanagement der LOYS AG würden die Entwicklungen nicht überraschend kommen. Am Jahreswechsel hätten alle LOYS Fonds über einen robusten Liquiditätspuffer verfügt. Ungeachtet der guten Konjunktur könne nicht geleugnet werden, dass der Datenkranz aus niedrigem Euro, billigen Rohstoffpreisen, negativen Realzinsen und akzeptabler Bewertung sich mittlerweile verschlechtert habe.

Gleichwohl seien Zinsanlagen weit entfernt davon, attraktive Alternativen für Aktienanlagen darzustellen. Dafür seien die Zinsraten viel zu niedrig. Solange die wahrscheinlichen Zinssteigerungen nicht zu rasch und sprunghaft verlaufen würden, dürften die Eigenkapitalmärkte tendenziell weitere Gelder anziehen.

Das Fondsmanagement von LOYS gehe davon aus, dass die Notenbanken als größter Marktteilnehmer an den Zinsmärkten alles unternehmen würden, um einen geordneten und zugleich moderaten Zinsanstieg ins Werk zu setzen. Hierin dürfte im Jahr 2018 die wichtigste Aufgabe der Notenbanken bestehen. Angesichts des Personalwechsels in der amerikanischen Notenbank FED bestünden aber einige Fragezeichen bezüglich der künftigen Marschrichtung dieser Zentralbank.

Den fünf LOYS-Aktienfonds dürfte die neue Entwicklung in die Karten spielen, denn die bestehenden Vorteile des Hauses LOYS in der Aktienselektion dürften sich in Marktphasen stärkerer Differenzierung auszahlen. Das Gegenteil gelte für die Indexfondsindustrie, die im Gegensatz zu LOYS keine Aktienauswahl treffe, sondern lediglich Indexmitgliedschaft als Kaufkriterium verwende. Ein solches unökonomisches Vorgehen berge erhebliche Risiken für die Anleger, sobald Größe und Güte stärker divergieren würden.

Die zuletzt angestiegene Volatilität an den Börsen bringe freilich auch Chancen mit sich. Der ruhige und langfristig ausgerichtete Anlagestil der LOYS-Fonds versetze das Fondsmanagement in die Lage, von Fehlbewertungen an den Börsen zu profitieren. Solange es gelinge, die LOYS-Fonds mit unterbewerteten Aktien zu bestücken, würden die Aussichten für die Fonds konstruktiv bleiben. Anleger, die einen erhöhten Sicherheitsgrad benötigen würden, würden zum Beispiel im LOYS Global L/S eine bewährte defensive Alternative zur reinen Aktienanlage finden. (Ausgabe 02/18) (12.02.2018/fc/a/f)






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