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LOYS Aktienfonds kompensieren Inflation


06.01.22 15:00
LOYS

Oldenburg (www.fondscheck.de) - Zum Wort des Jahres könnte die Vokabel Inflation gewählt werden, so die Experten von LOYS.

Der spektakuläre Anstieg der allgemeinen Lebenshaltungskosten auf über 5% sei zu Anfang des Jahres überhaupt nicht erwartet worden. Geradezu ignorant habe sich die Europäische Zentralbank das gesamte Jahr über gegenüber den Preisanstiegen verhalten. Bis in den Dezember hinein sei aus dem EZB-Turm in Frankfurt zu hören gewesen, es handele sich lediglich um einen temporären Anstieg und schon bald würden die Preise wieder unterhalb der jährlichen Anstiegszielmarke von 2% liegen.

Kapitalanleger müssten im Auge halten, welche Ziele auf dem Gebiet der Geldanlage verfolgt werden sollten. Traditionell lege die Finanzliteratur nahe, die reale Nettowertentwicklung des Anlagebetrags prioritär im Auge zu halten. Das ist ein absolutes Ziel, dem wir im Hause LOYS viel abgewinnen können, so die Experten von LOYS. Wenn also der LOYS Global in diesem Jahr um gut 17% netto zugelegt habe, so seien es nach Abzug der Geldentwertung von ca. 5,5% noch solide 11,5% realer Zuwachs für den Anleger. Immerhin wollten die Experten froh sein, dass die Entwicklung des LOYS Global und auch der weiteren sechs LOYS Fonds die Inflation überkompensiert hätten.

Ganz anders sehe die Rechnung für Zinssparer aus. Bei Zinsanlagen gebe es seit Jahren keinen positiven Kupon mehr und mittlerweile hätten die Banken flächendeckend sog. Verwahrentgelte (im Volksmund Negativzinsen) eingeführt. Diese Anlegergruppe blicke mithin auf ein Jahr 2021, welches einen realen Vermögensverlust von mehr als 5% gezeitigt habe. Das sei ein gehöriger Wohlstandsverlust und für das neue Jahr sei kaum Verbesserung zu erwarten, im Gegenteil.

Ungeachtet der miserablen Entwicklung von Zinsanlagen bleibe diese Geldanlagekategorie jedoch in Deutschland bei den Anlegern favorisiert. Diesbezüglich seien die Statistiken eindeutig. Es gehört wohl zu den großen Kapitalmarkträtseln, warum die Mehrzahl unserer Landsleute nicht den Weg raus aus der vermögenvernichtenden Zinsanlage findet, so die Experten von LOYS.

Ungeachtet dessen müssten gewissenhafte Investoren jedoch nach vorne blicken. Für die Aktienmärkte seien die Aussichten in 2022 keineswegs negativ. Entscheidend werde nicht die Frage sein, ob man Aktien besitzen solle oder nicht, sondern vielmehr welche Aktientitel aussichtsreich seien. Hier würden die Experten ihrem langjährigen Credo treu bleiben, dass die Zielunternehmen für die LOYS Fonds qualitativ hochwertig und zugleich unterbewertet sein sollten.

Die Experten seien selbst etwas erstaunt darüber, dass die derzeitige Marktlage viele attraktive Kandidaten für ihre Fonds bereithalte. Angesichts der starken Aktienindexentwicklung seit vielen Jahren wäre dieser Befund nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Weil aber die Aktienindices seit Langem sehr kopflastig ansteigen würden, seien in der zweiten, dritten und vierten Börsenreihe viele Dividendentitel unentdeckt bzw. vernachlässigt geblieben. Währenddessen würden die Zauberaktien der letzten Jahre - sie würden Namen wie Apple, Alphabet, Amazon, Meta Platforms (vormals Facebook), Microsoft etc. tragen - zumindest voll bewertet wirken.

Insofern würden die Experten in das Jahr mit einigem Optimismus gehen, der darauf beruhe, dass die von ihnen gewählten Werte Aufwärtspotenzial hätten. Zwar werde auch das neue Jahr manche Kapriolen in Politik und Wirtschaft mit sich bringen, allein die Experten würden sich wohl gewappnet fühlen, um damit wie bereits in den vergangenen knapp achtzehn Jahren professionell, und das heiße für sie immer auch konservativ, umzugehen. (06.01.2022/fc/a/f)