LBBW Zyklus Strategie R-Fonds: 09/2020-Bericht, Wertrückgang von 1,2% - Fondsanalyse


14.10.20 11:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Ziel der Anlagepolitik des Fonds LBBW Zyklus Strategie R ist es, bei Beachtung des Risikogesichtspunktes einen möglichst hohen Vermögenszuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von LBBW Asset Management.

Der LBBW Zyklus Strategie sei ein dividendenorientierter Fonds, der Erkenntnisse aus der "Behavioral Finance" (Börsenpsychologie) nutze. Anhand eines eigens entwickelten Dividenden-Zyklus würden Aktien selektiert und deren Kaufzeitpunkt bestimmt. Die Strategie habe das Ziel einer positiven Jahresperformance bei gleichzeitig hohem ordentlichen Ertrag und niedriger Volatilität (Schwankungsbereich). Den Anlageschwerpunkt würden derzeit Euroland-Aktien bilden. Sollte das Modell keine geeigneten Aktien anzeigen, so erfolge eine Investition im Rahmen der vorgegebenen Anlagegrenzen z. B. in Anleihen. Mehr als 50% des Aktivvermögens des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen i. S. d. § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz ("InvStG") angelegt.

Die großen Volkswirtschaften hätten sich nach dem Corona-Tief weiterhin im Prozess der Erholung befunden. Viele Stimmungsindikatoren hätten eine V-förmige Entwicklung gezeigt, am Rentenmarkt seien die Inflationserwartungen merklich angestiegen und die Aktienmärkte - insbesondere in den USA - hätten lange Zeit nur eine Richtung gekannt: Nach oben.

Bei den Renditen deutscher und US-Staatsanleihen habe sich wenig Bewegung gezeigt. Hier schienen die hohen Dosen geldpolitischer Stützungsprogramme wie ein Schlafmittel zu wirken, so die Experten von LBBW Asset Management. Mit Beginn des Septembers habe die seit März andauernde Rekordjagd der amerikanischen Technologiewerte vorerst ein Ende gefunden. Im Zuge dessen sei es Mitte September auch an den europäischen Aktienbörsen zu einem moderaten Rücksetzer gekommen.

Der DAX habe den Monat September mit einem kleinen Kursverlust von ca. 1,4% beendet. Amerikanische Leitindices hätten nach den starken Zugewinnen der Vorwochen mit Wertverlusten zwischen rund 3,8% und 5,1% etwas mehr abgeben müssen.

10-jährige Deutsche Staatsanleihen hätten 0,1% hinzugewonnen. Anleihen der Euro-Peripherie seien etwas stärker gesucht gewesen. Beim Gold sei es nach dem Rekordhoch im August, wo die Feinunze im Hoch mit 2.063 US-Dollar notiert habe, zu einer ausgeprägteren Korrektur von 4,2% gekommen. Der Euro habe sein zwischenzeitliches Hoch zum US-Dollar am 1. September mit gut 1,20 erreicht und sich nachfolgend ebenfalls in einer Korrekturphase befunden.

Der LBBW Zyklus Strategie R habe den September 2020 mit einer Wertentwicklung von -1,24% beendet. Damit habe er im Vergleichszeitraum vor dem EURO STOXX 50-Index (-2,33%) und dem umfassenderen EURO STOXX-Index (-1,81%) gelegen.

Die Volatilität (Häufigkeit und Intensität der Preisschwankungen) des Fonds habe innerhalb des letzten Laufzeitjahres bei 29,3% gelegen und sei damit geringer als beispielsweise die des EURO STOXX 50-Index gewesen, welche bei 33,2% gelegen habe. Die Aktienquote zum Monatsende habe 60,2% betragen.

Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im September mit den Sektoren Banken (kein Gewicht), Technologie (kein Gewicht) und Verbraucherservice (z.B. Kesko, Finnland) jeweils relative Vorteile erzielt worden, hingegen habe sich die Gewichtung in der Energiebranche (z.B. OMV, Österreich), der Telekombranche (z.B. Proximus, Belgien) sowie im Sektor Konsumgüter (z.B. keine adidas-Aktien) im Marktvergleich als weniger gut erwiesen.

Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Spanien, gefolgt von Frankreich und Italien gelegen. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten Energieunternehmen, Gesundheitstitel und Versicherungen gebildet. (Stand vom 30.09.2020) (14.10.2020/fc/a/f)






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