LBBW Zyklus Strategie R-Fonds: 04/2021-Bericht, Wertzuwachs von 0,6% - Fondsanalyse


02.06.21 11:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Ziel der Anlagepolitik des LBBW Zyklus Strategie R ist es, bei Beachtung des Risikogesichtspunktes einen möglichst hohen Vermögenszuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von LBBW Asset Management.

Der LBBW Zyklus Strategie sei ein dividendenorientierter Fonds, der Erkenntnisse aus der "Behavioral Finance" (Börsenpsychologie) nutze. Anhand eines eigens entwickelten Dividenden-Zyklus würden Aktien selektiert und deren Kaufzeitpunkt bestimmt. Die Strategie habe das Ziel einer positiven Jahresperformance bei gleichzeitig hohem ordentlichem Ertrag und niedriger Volatilität (Schwankungsbereich). Den Anlageschwerpunkt würden derzeit Euroland-Aktien bilden. Sollte das Modell keine geeigneten Aktien anzeigen, so erfolge eine Investition im Rahmen der vorgegebenen Anlagegrenzen z.B. in Anleihen. Mehr als 50% des Aktivvermögens des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen i. S. d. § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz ("InvStG") angelegt.

Das 2. Quartal habe mit Gewinnen für alle Arten von Risikoanlagen stark begonnen, mit dem zusätzlichen Vorteil einer niedrigen Kursschwankung. Der wichtigste Aspekt des Marktverhaltens im April sei die Stabilisierung der Renditen von US-Dollar-Anleihen gewesen, trotz der Anzeichen für einen Wachstumsschock in Amerika und stark steigender Inflationsraten. Die gemeldeten niedrigen Lagerbestände der Unternehmen in Europa und den USA könnten weitere Preiserhöhungen unterstützen. Insofern könnte es sich vorerst eher um eine Korrektur als eine Trendwende an den Zinsmärkten handeln. Mittelfristig bleibe jedoch abzuwarten, ob es tatsächlich zu einer über stärkeres Lohnwachstum getriebenen, strukturellen Inflation komme, oder ob es sich hier nur um ein temporäres Anziehen der Teuerungsraten durch die Kombination von starken konjunkturellen Stimuli, Nachzieheffekten und steigenden Rohstoffpreisen handle. Angesichts nur moderater Kapazitätsauslastungen von Unternehmen sei, abgesehen von einigen Engpässen wie bei Halbleiterchips, ein länger andauernder bzw. struktureller Anstieg der Inflationsraten keineswegs sicher.

Die globalen Aktienmärkte hätten im April rund 2,3% (in EUR) hinzugewonnen. Der DAX habe den Monat mit einem Kursgewinn von knapp 1% beendet und der marktbreite STOXX Europe 600 habe um gut 2,3% zugelegt. Die Standardwerte an der Wall Street hätten den April mit einem Kursgewinn von gut 5,3% beendet und Technologiewerte hätten im Durchschnitt um ca. 5,4% zugelegt (jeweils in USD).

Am europäischen Rentenmarkt seien die Renditen im April gemessen an 10-jährigen deutschen Staatsanleihen um ca. 0,10% angestiegen. Die Feinunze Gold sei im April um rund 3,6% gestiegen und habe den Monat bei 1.769 US-Dollar beendet. Der Euro habe um ca. 2,5% zugelegt und bei 1,20 zum US-Dollar geschlossen. Die Renditen der US-Staatsanleihen für 10-jährige Laufzeiten hätten Ende April bei 1,63% gelegen und damit gut 10 BP unter dem Stand von Ende März.

Die Volatilität (Häufigkeit und Intensität der Preisschwankungen) des Fonds habe innerhalb des letzten Laufzeitjahres bei rund 14,9% gelegen und sei damit geringer gewesen als beispielsweise die des EURO STOXX 50-Index, welche bei ca. 21,0% gelegen habe. Die Aktienquote zum Monatsende habe rund 95,1% betragen. Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im April mit den Sektoren Bau (z.B. Signify, Niederlande), Finanzdienstleistungen (z.B. Amundi, Frankreich) und Versorger (z.B. EdF, Frankreich) jeweils relative Vorteile erzielt worden. Hingegen habe sich in der Konsumgüterbranche (z.B. kein Bestand in LVMH, Frankreich), im Technologiesektor (kein Gewicht) sowie im Sektor Banken (z.B. KBC, Belgien) die Gewichtung im Marktvergleich als weniger gut erwiesen. Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Frankreich gelegen, gefolgt von Deutschland und Italien. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten Versicherungen, Versorgungstitel, Baugewerbe und Kreditinstitute gebildet. (Stand vom 30.04.2021) (02.06.2021/fc/a/f)






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