LBBW Renten Euro Flex-Fonds: 03/2018-Bericht, Wertzuwachs von 0,43% - Fondsanalyse


04.05.18 10:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Renten Euro Flex investiert schwerpunktmäßig in festverzinsliche Wertpapiere in- und ausländischer Aussteller, so die Experten von LBBW Asset Management.

Es würden überwiegend Wertpapiere mit guter Schuldnerqualität erworben, zudem könnten Anleihen mit guter Schuldnerqualität beigemischt werden. Zur Ertragsoptimierung werde zum einen auf das gesamte Spektrum der unterschiedlichen Anleiheklassen zurückgegriffen, zum anderen werde die durchschnittliche Restlaufzeit der Wertpapiere im Fonds fortlaufend an die erwartete Zinsentwicklung angepasst. Das Fondsmanagement investiere insbesondere in Unternehmensanleihen, Staatsanleihen und Pfandbriefen. Eine aktive Risikostreuung werde durch Anlagen in eine Vielzahl von Anleihe-Ausstellern erreicht.

Beim Hauptthema des Monats März, dem Handelsstreit, hätten sich die Ereignisse überschlagen. Zunächst seien es die Stahl- und Aluminiumzölle gewesen, die für eine Vielzahl von Ländern erhoben werden sollten, dann sei die Drohung von Trump gekommen, Zölle auf deutsche Autoimporte zu erheben, schließlich seien viele Länder vorläufig wieder ausgenommen worden und der Fokus der USA habe sich klar auf China gerichtet.

Mittlerweile gebe es aber auch im Konflikt zwischen den USA und China leichte Entspannungszeichen. An den Kapitalmärkten hätten die gestiegene Unsicherheit und die Angst vor einem Handelskrieg jedoch deutliche Spuren hinterlassen. Vor allem die Aktienmärkte seien in den letzten Wochen spürbar in Mitleidenschaft gezogen worden. Aber auch am Markt für Unternehmensanleihen hätten sich die Risikoprämien ausgeweitet, allerdings sei die Entwicklung hier deutlich moderater gewesen (seit Anfang Februar: Investment Grade: +10 Bp und High Yield: +30 Bp).

Die Hoffnung auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen den USA und China, welche nach einem Telefongespräch der Parteien am Sonntag aufgekommen sei, habe die Märkte aber nicht lange stabilisieren können. Nach einer Erholung am Montag hätten die Kurse bereits am Dienstag/Mittwoch wieder nachgegeben, hauptsächlich aufgrund eines Einbruchs bei den US-Technologieaktien. Die deutlich gestiegene Volatilität an den Märkten habe die Nachfrage nach sicheren Anlagen erhöht. In den letzten Tagen hätten insbesondere Bundesanleihen profitieren können. Folglich seien die Renditen wieder spürbar gesunken. Die Angst vor steigenden Zinsen habe deutlich abgenommen.

Die Ankaufsvolumina im EZB-Kaufprogramm für Unternehmensanleihen seien auch im März auf einem hohen Niveau geblieben. Im Gegensatz zum Ankaufprogramm für öffentliche Anleihen würden etwa 14% der Unternehmensanleihen am Primärmarkt gekauft. Damit bringe die EZB nicht nur zusätzliche Liquidität in die Märkte, sondern beeinflusse auch direkt die Finanzierungsbedingungen der Unternehmen, was sich an einer Einengung der Risikoprämien seit Programmstart nachweisen lasse.

Im Jahr 2018 nähmen die wöchentlichen Ankäufe im Corporate-Bereich mit durchschnittlich fast 20% einen wichtigen Teil des Vermögensankaufsprogramms der EZB ein. Die Tendenz zeige sogar noch ein wenig nach oben. Der High-Yield-Bereich, der nicht direkt vom hohen Ankaufsvolumen der EZB profitiere, hinke den Vorjahreswerten stärker hinterher. Die derzeit über die Märkte ziehende Schlechtwetterfront habe auch die Financials nicht verschont. So seien denn auch markante Ausweitungen bei den CDS zu beobachten.

Die Märkte müssten sich erstmal wieder an ein deutlich höheres Unsicherheits-Niveau gewöhnen. Die gefühlte Sorglosigkeit des zweiten Halbjahrs 2017 werde zunehmend ausgepreist. Nichtsdestotrotz seien die grundlegenden Rahmenbedingungen weiter gut. Konjunkturell dürfte 2018 sowohl in Europa als auch in den USA ein starkes Jahr werden.

Der LBBW Renten Euro Flex liege im März mit einer Wertentwicklung (BVI Methode) von +0,43% hinter der Benchmark (+1,05%). Die modifizierte Duration des Fonds liege weiterhin unter dem Wert der Benchmark. Die annualisierte Volatilität betrage 0,94% und befinde sich damit deutlich unterhalb der Benchmark (1,63%). (Stand vom 29.03.2018) (04.05.2018/fc/a/f)





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