LBBW FondsPortfolio Wachstum-Fonds: 04/2020-Bericht, Wertrückgang von 6,3% - Fondsanalyse


21.05.20 11:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW FondsPortfolio Wachstum ist ein (offensiver) Mischfonds und investiert nach dem Grundsatz der Risikostreuung bis zu 100% in Wertpapiere, berichten die Experten von LBBW Asset Management.

Bis zu 100% des Wertes des Fondsvermögens dürften in Investmentanteile investiert werden. Auch dürfe das Fondsvermögen vollständig in Aktien investiert werden. Mindestens 25% des Wertes des Fondsvermögens würden in Kapitalbeteiligungen i. S. d. § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz ("InvStG") angelegt.


Im April sei die Weltwirtschaft in eine Art künstliches Koma versetzt worden, in der Hoffnung so schlimmere Schäden verhindern zu können. Dies sei unter der Annahme geschehen, dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt ohne größere Nebenwirkungen wieder "aufwecken" ließe. Dies sei ein gewagtes und beispielloses Experiment, dessen Ausgang noch unbekannt sei. Derweil würden die ökonomischen Verwerfungen im Zuge der Corona-Pandemie rund um den Globus immer stärker sichtbar. Die Schätzungen über die wirtschaftlichen Folgen hierzulande pendeln sich in der Größenordnung von -5,00% bis -7,50% im Vergleich zum Vorjahresbruttoinlandsprodukt ein, so die Experten von LBBW Asset Management.

Die Erwartung einer deutlichen Verlangsamung der Covid-19-Ausbreitung und die von Regierungen und Notenbanken weltweit auf den Weg gebrachten massiven Wirtschaftshilfen hätten zu deutlichen Kursanstiegen an den internationalen Kapitalmärkten geführt. Der DAX habe den Monat April mit einem Plus von 9,32% beendet. Das sei der größte Monatsgewinn seit fast fünf Jahren. Die Mischung aus stark nach unten revidierten Gewinnschätzungen und steigenden Kursen habe zu höheren Bewertungen von Unternehmen geführt. Diese nicht auf dem Unternehmenserfolg basierenden Anstiege würden jedoch zur Vorsicht mahnen.

Am deutschen Rentenmarkt sei es im April zu einem erneuten Zinsrückgang gekommen. Deutsche Staatsanleihen hätten zum Monatsschluss bei -0,58% notiert. Zu einem Zinsanstieg hingegen sei es bei den italienischen Staatsanleihen gekommen. Diese hätten im Monatsverlauf um 0,24% zugelegt und den Monat April bei 1,76% beendet.

Der Devisenmarkt habe sich unentschlossen präsentiert. Zuletzt sei der US-Dollarkurs zum Euro zwischen 1,08 und 1,09 gependelt.

Auch der April habe ganz im Zeichen des Covid-19-Virus und dessen Auswirkungen auf die Rohstoffmärkte gestanden. Vor allem das amerikanische Rohöl der Sorte WTI (Western Texas Intermediate) mit seinen langen Wegen von den Ölquellen hin zu den Lagermöglichkeiten auf See sei deutlich unter Druck geraten. Dies habe zu der paradoxen Situation geführt, dass Käufern bis zu 40 US-Dollar für die Abnahme eines Fasses WTI in Cushing, Oklahoma angeboten worden seien. Deutlich freundlicher seien die Vorgaben bei den Industrie- und Edelmetallen gewesen. Vor allem Letztere hätten aufgrund der Nachfrage von Investoren nach Edelmetall-ETFs und -fonds zulegen können.

Der Pandemieverlauf bleibe weiter ungewiss und damit auch die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Kapitalmärkte. Bei derart schwankungsstarken Märkten bleibe aktives Management von entscheidender Bedeutung - sei es bei der Vermögensallokation, der Portfoliokonstruktion oder der Wertpapierauswahl. So könne durch das Fondsmanagement kurzfristig auf neue Entwicklungen am Markt und die daraus entstehenden Chancen und Risiken reagiert werden. (Stand vom 30.04.2020) (21.05.2020/fc/a/f)






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