LBBW FondsPortfolio Rendite-Fonds: 03/2018-Bericht, Wertverlust von 0,59% - Fondsanalyse


03.05.18 08:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW FondsPortfolio Rendite investiert nach dem Grundsatz der Risikostreuung bis zu 100 Prozent in Wertpapiere, so die Experten von LBBW Asset Management.

Der Fokus der Investitionen des Mischfonds liege derzeit in sorgfältig ausgewählten ETFs und Zielfonds unterschiedlicher Anlageklassen und mit unterschiedlichen Investitionsschwerpunkten. Dadurch vervielfache sich die Anzahl der Wertpapiere, in die mittelbar investiert werde. Dies trage zu einer erhöhten Risikostreuung bei, ohne jedoch die Chancen einzelner Anlagesegmente zu vernachlässigen. In Abhängigkeit von der erwarteten Marktentwicklung erfolge die Verteilung des Anlagebetrages auf die unterschiedlichen Anlageklassen. Hierbei könnten bis zu 60% des Portfolios in Aktienanlagen investiert werden. Das Ziel der Anlagepolitik des LBBW FondsPortfolio Rendite sei es, eine attraktive Rendite zu erwirtschaften.

Zinsängste, politische Unsicherheiten wie die Wahl in Italien und dann zu allem Übel auch noch ein drohender Handelskonflikt mit den USA: Der Monat März habe es in sich gehabt und - wie im Vormonat - den Anlegern die Sorgenfalten auf die Stirn getrieben. Als zusätzlicher Stolperstein für die Aktienmärkte habe sich die protektionistische Politik der US-Regierung entwickelt. Die Ereignisse rund um Facebook und die Geopolitik hätten zusätzliche Problemfelder aufgemacht und schwer auf den Aktienmärkten gelastet.

Vor der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im November 2016 habe die Wall Street noch mit dem Schlimmsten gerechnet. Doch dann habe sich Trump vom Börsenschreck zum Kurstreiber entwickelt und die US-Aktien auf eine beispiellose Rekordjagd geschickt. Mit seiner Entscheidung, Einfuhrzölle für Stahl (25%) und Aluminium (10%) festzusetzen sowie der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt China mit einem Handelskrieg zu drohen, habe der US-Präsident die weltweiten Aktienmärkte im Monat März jedoch stark verunsichert. Auch mögliche Strafzölle auf deutsche Premiumfahrzeuge seien in Aussicht gestellt worden, was den deutschen Aktienmarkt überdurchschnittlich belastet habe.

Gleichzeitig seien mit der Benennung des Hardliners John Bolton zum neuen US-Sicherheitsberater auch die geopolitischen Risiken gestiegen. Mögliche Krisen um Iran und Nordkorea könnten durch ihn schnell zu erneuten Belastungsfaktoren für die Märkte werden. Als weitere Belastung komme eine allgemeine Verunsicherung in der deutschen Wirtschaft hinzu. Schließlich hätten mit dem ifo-Geschäftsklima und dem Einkaufsmanagerindex wichtige Frühindikatoren erneut nachgegeben. Am letzten Handelstag des Monats hätten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt allerdings wieder versöhnlich gezeigt. Der deutsche Leitindex habe wieder die zuletzt heiß umkämpfte Marke von 12.000 Punkten überwunden - gestützt worden sei er dabei vor allem von Kursanstiegen im Automobilsektor. Dennoch sehe die Monatsbilanz recht trübe aus: Im März habe das deutsche Börsenbarometer 2,7% eingebüßt.

Die US-Notenbank habe Mitte des Monats unter Leitung des neuen Chefs Jerome Powell - wie erwartet - den Leitzins ein weiteres Mal um 0,25% auf 1,50% bis 1,75% angehoben. Zudem werde der Abbau der rund 4 Bio. US-Dollar schweren FED-Bilanz nach Plan fortgesetzt. Wichtiger sei der Ausblick auf die weitere Entwicklung gewesen. Angesichts eines verbesserten Konjunkturausblicks und einer Inflationsprognose im Bereich ihres 2%-Ziels habe die FED unverändert drei Zinserhöhungen im laufenden Jahr angedeutet.

In Anbetracht der geschilderten Umstände seien im März die Aktienquoten und eine vorsichtige Positionierung beibehalten worden. In der Gesamtbetrachtung habe der LBBW FondsPortfolio Rendite im März 2018 eine negative Monats-Performance in Höhe von -0,59% erzielt. (Stand vom 29.03.2018) (03.05.2018/fc/a/f)





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