LBBW FondsPortfolio Kontinuität-Fonds: 05/2018-Bericht, Wertminderung von 0,62% - Fondsanalyse


03.07.18 09:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW FondsPortfolio Kontinuität Fonds (ISIN DE0009780510 / WKN 978051) investiert nach dem Grundsatz der Risikostreuung bis zu 100 Prozent in Wertpapiere, so die Experten von LBBW Asset Management.

Der Fokus der Investitionen des Mischfonds liege derzeit in sorgfältig ausgewählten ETFs und Zielfonds unterschiedlicher Anlageklassen und mit unterschiedlichen Investitionsschwerpunkten. Dadurch vervielfache sich die Anzahl der Wertpapiere, in die mittelbar investiert werde. Dies trage zu einer erhöhten Risikostreuung bei, ohne jedoch die Chancen einzelner Anlagesegmente zu vernachlässigen. In Abhängigkeit von der erwarteten Marktentwicklung erfolge die Verteilung des Anlagebetrages auf die unterschiedlichen Anlageklassen. Hierbei könnten bis zu 30% des Portfolios in Aktienanlagen investiert werden. Das Ziel der Anlagepolitik des LBBW FondsPortfolio Kontinuität sei es, eine attraktive Rendite zu erwirtschaften.

Zum Anfang des Monats Mai rieben sich die Anleger hierzulande noch die Augen: Der deutsche Aktienleitindex versuchte sich an einem verspäteten Frühjahrsaufschwung, so die Experten von LBBW Asset Management. Der schwache Euro schien alle Probleme zu überdecken, so die Experten von LBBW Asset Management. Der schwelende Handelskonflikt mit den USA, die gestiegenen geopolitischen Risiken, anziehende Anleiherenditen in den USA und die Hausse an den Ölmärkten hätten die Anleger kalt gelassen. Selbst die Koalitionsverhandlungen in Italien zwischen den populistischen Parteien Lega und der Fünf-Sterne-Partei hätten nicht schrecken können, obwohl ein milliardenschwerer Schuldenerlass, Möglichkeiten zum Euro-Ausstieg und das Ende der Maastricht-Kriterien zur Diskussion gestanden hätten.

Die Freude über den mittlerweile wieder zur Schwäche neigenden Euro schien alle Bedenken zu zerstreuen, so die Experten von LBBW Asset Management. Unmittelbar nach dem verlängerten Pfingstwochenende sei der deutsche Leitindex kurzzeitig über die Marke von 13.200 Punkten auf den höchsten Stand seit Anfang Februar gestiegen. Die Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie robuste Konjunkturdaten hätten die Anleger in Kauflaune versetzt.

Zum Ende des Monats sei es allerdings umso heftiger gekommen. Neu aufgeflammte Befürchtungen im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die Absage des Nordkorea-Gipfels durch den US-Präsidenten hätten die Anleger am deutschen Aktienmarkt unmittelbar danach wieder in die Flucht getrieben. Zum Ende des Monats habe die Sorge um ein möglicherweise zunehmend europafeindliches Italien erheblich zugenommen und die Aktienmärkte weltweit belastet. Der deutsche Leitindex habe am letzten Handelstag des Monats im Tief wieder die Marke von rund 12.600 Punkten erreicht.

Angetrieben worden seien die Sorgen von der Ankündigung durch die USA, dass Unternehmen - unter anderem aus der EU - künftig Strafzölle auf Exporte von Stahl und Aluminium in die Vereinigten Staaten zahlen müssten - was EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker umgehend gekontert habe mit angekündigten Vergeltungszöllen. Im Gegensatz zu den europäischen Märkten hätten die New Yorker Börsen im abgelaufenen Monat mit einem Plus abgeschlossen. Der Index der Technologiewerte habe sogar um über 5% zugelegt.

Das beherrschende Thema an den europäischen Rentenmärkten sei die weitere politische Entwicklung in Italien und Spanien gewesen. Während in Italien rund drei Monate nach der Parlamentswahl keine reguläre Regierung in Sicht gewesen sei, drohe in Spanien die Abwahl des Ministerpräsidenten Mariano Rajoy. Das Ergebnis: Höhere Staatsanleihe-Renditen in der Euro-Peripherie, deutlich weniger Verzinsung für sichere Bundestitel und die Angst vor einer neuen Eurokrise.

In der Gesamtbetrachtung habe der LBBW FondsPortfolio Kontinuität in Mai 2018 eine negative Monats-Performance in Höhe von -0,62% erzielt. (Stand vom 30.05.2018) (03.07.2018/fc/a/f)






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